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Erster Workshop des neuen Doktorandenkollegs "Kultur, Philosophie und Ethik der Medizin" in Paris

03.02.2009 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Deutsch-französisches Doktorandenkolleg veranstaltet Workshop zum Thema "Neurodegenerative Erkrankungen" mit namhaften Experten (Mainz, 3. Februar 2009, lei) Das im letzten Jahr neu eingerichtete deutsch-französische Doktorandenkolleg "Kultur, Philosophie und Ethik der Medizin" ver-anstaltet seinen ersten binationalen Workshop. Bei der Veranstaltung in Paris werden Experten aus der Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und Neurobiologie zum Themenfeld "Neurodegenerative Erkrankungen" referieren. Auch die Doktoranden des Kollegs bekommen die Möglichkeit, während des Workshops am 5. und 6. Februar 2009 ihre Arbeitsvorhaben vorzustellen. Veranstalter sind die beteiligten Kooperationspartner, nämlich der Fachbereich Philosophie der renommierten École Normale Supérieure in Paris, die École doctorale der Université Paris VII Denis Diderot und das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin.

"Der erste Workshop des gemeinsamen Doktorandenkollegs befasst sich mit aktuellen Fragen neurodegenerativer Erkrankungen wie etwa der Alzheimer-Demenz. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Fragen widmen wir uns vor allem der wissenschaftshistorischen Einordnung derzeitiger Entwicklungen", teilte Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul, Leiter des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, zu der Veranstaltung mit. Das Doktorandenkolleg wurde 2008 eingerichtet. Es bietet interessierten Doktorandinnen und Doktoranden eine strukturierte Ausbildung im Themenfeld Kultur, Philosophie und Ethik der Medizin. Durch den starken Forschungsbezug und die intensive Betreuung wird die Anfertigung der wissenschaftlichen Arbeit methodisch fundiert begleitet. Zugleich bilden die jeweiligen Forschungs- und Lehrkulturen in Deutschland und Frankreich selbst einen ausdrücklichen Schwerpunkt des binationalen Doktorandenkollegs. Dieser Schwerpunkt kommt bei den Summerschools und bei Workshops wie dem jetzigen, aber insbesondere auch bei längeren Aufenthalten im Partnerland zum Tragen. Das Programm wird von der deutsch-französischen Hochschule DFH finanziell unterstützt. Zielgruppe des Kollegs, für das sich jederzeit interessierte Hochschulabsolventen mit einer thematisch fokussierten Projektskizze bewerben können, sind Historiker, Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler, Mediziner und Lebenswissenschaftler.

Kontakt und Informationen
Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, E-Mail: npaul@uni-mainz.de
Dr. Lara Huber, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universi-tätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Tel.: 06131 / 3930111,
E-Mail: huberl@uni-mainz.de
Weitere Informationen: http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Medhist/forschung/doktorandenkolleg/index.php
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