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Erneute Berufung in Expertengremien

12.02.2009 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Jenaer Fernerkundungs-Expertin berät EU in Sachen Raumfahrt und Erdbeobachtung Jena (12.02.09) Prof. Dr. Christiane Schmullius von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat guten Grund, sich doppelt zu freuen. Die Inhaberin des Lehrstuhls für Fernerkundung ist erneut in das 20-köpfige Beratungsgremium "Space Advisory Group", das die Europäische Union in Sachen Raumfahrt berät, für die kommenden zwei Jahre berufen worden. Auch in dem Europäischen Weltraumwissenschaftskomitee "European Space Science Committee" (ESSC) startet die Fernerkundungs-Expertin in eine zweite Tätigkeitsperiode.

2004 wurde Schmullius in das Expertengremium "European Space Science Committee" berufen und gehört seitdem zu den 21 Mitgliedern aus zehn Ländern der nicht-staatlichen Kommission. Ziel des 1975 von der Europäischen Wissenschaftsstiftung (ESF) gegründeten Komitees ist es, unabhängig die wissenschaftlichen Ziele Europas bei der Erforschung des Weltraums festzulegen, die Politik in diesem Bereich zu beraten und die Weltraumforschung global zu koordinieren. Als ESSC-Mitglied entwarf Schmullius im vergangenen November den beratenden Beitrag zur Erdbeobachtung für die Ministerkonferenz, die über das Budget der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zur Beobachtung des Klimawandels entschieden hat. "Es ist eine Ausnahme, diesem Gremium zwei Perioden vorstehen zu dürfen. Ich habe nun eine weitere Chance, die Bedeutung der geowissenschaftlichen Fernerkundung in der europäischen Weltraumforschung voranzubringen", freut sich die Jenaer Wissenschaftlerin, die bereits in vergleichbaren deutschen Kommissionen mitarbeitet und ein Projektbüro der ESA in Jena initiiert hat.

Aufgabe des vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Expertengremiums "Space Advisory Group" ist es, die Europäische Kommission über die Richtung und Schwerpunkte der wissenschaftlichen Nutzung des Weltraums zu beraten. "Dabei geht es beispielsweise darum, die Umsetzung europäischer Umweltpolitik unter Nutzung von Weltraumtechniken und die thematische Schwerpunktsetzung künftiger Missionen von Forschungssatelliten oder der internationalen Raumstation ISS zu kommentieren", erklärt Prof. Schmullius die Aufgabe.

Kontakt:
Prof. Dr. Christiane Schmullius
Institut für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Löbdergraben 32, 07743 Jena
Tel.: 03641/948880
E-Mail: c.schmullius[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de
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