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Universitätspräsidentin Monika Auweter-Kurtz in die National Academy of Engineering gewählt

12.02.2009 - (idw) Universität Hamburg

Hohe Auszeichnung für Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz: Als einzige Frau ist die Universitätspräsidentin als "Foreign Associate" in die US-amerikanische Organisation "National Academy of Engineering (NAE)", Sektion Raumfahrttechnologie, gewählt worden. Sie erhält die Ehrung für die Entwicklung elektrischer Raumfahrtantriebe und Wiedereintrittstechnologien für Raumfahrzeuge sowie für ihr Engagement in der Lehre im Bereich der Raumfahrt. Die Wahl in die NAE ist eine der höchsten Auszeichnungen in den Ingenieurwissenschaften. Die Ehrung erfolgt für herausragende Beiträge auf diesem Gebiet, insbesondere in der Forschung, der Praxis oder Ausbildung. Neben einschlägigen Publikationen sind die wesentlichen Kriterien die Entwicklung bahnbrechender neuer Technologiefelder sowie bedeutende Verbesserungen in traditionellen Technologiegebieten.

Universitätspräsidentin Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz: "Die Auszeichnung ist eine große Ehre für mich. Ich freue ich mich über die Wertschätzung meiner langjährigen Arbeit auf dem Gebiet der Wiedereintrittstechnologie und der Entwicklung von Plasmaantrieben für die Raumfahrtanwendung und meiner Leistungen in Forschung und Lehre. Dass ich in diesem Jahr die einzige weibliche Kandidatin bin, zeigt, dass wir in den Ingenieurwissenschaften alle Anstrengungen unternehmen müssen, um den Anteil der Frauen zu erhöhen."

2009 haben insgesamt neun Neumitglieder aus dem Ausland die Auszeichnung eines "Foreign Associate" von der NAE erhalten, darunter als einzige Deutsche und als einzige Frau Universitätspräsidentin Monika Auweter-Kurtz. Mit Dr. Maria-Regina Kula, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, und Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz sind nun zwei Frauen von insgesamt siebzehn "Foreign Associates" aus Deutschland in der NAE vertreten.

Die United States National Academy of Engineering ist eine private, gemeinnützige, Organisation, die 1964 gegründet wurde. Sie berät die US-Regierung, Ministerien und Regierungsbehörden in technischen Angelegenheiten. Außerdem erstellt sie unabhängige Studien zu aktuellen und wichtigen Themen des Technologiesektors. Die National Academy of Engineering hat derzeit 2.442 Mitglieder, davon 197 aus dem Ausland. Sie ist Teil der United States National Academies, zu der auch die National Academy of Sciences (NAS), das Institute of Medicine (IOM) und der National Research Council (NRC) gehören.

Die feierliche Einführung der neuen Mitglieder und Foreign Associates 2009 findet während der Jahrestagung der NAE am 4. Oktober in Irvine, Kalifornien, statt.

Für Rückfragen:

Pressestelle der Universität Hamburg
Tel.: 040-428 38-29 68
E-Mail: presse@uni-hamburg.de

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