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Universität Bonn verständigt sich mit anderen deutschen Unis auf ein optimiertes Zulassungsverfahren

12.02.2009 - (idw) Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Die Universität Bonn hat sich mit anderen großen deutschen Universitäten auf eine gemeinsame Optimierung ihres Zulassungsverfahrens verständigt. Vereinbart wurde ein fester Zeitraum (vom 7. bis 14. August 2009) für die Versendung der Zulassungsbescheide. Ziel ist es, Studieninteressenten frühzeitig eine Rückmeldung zu geben, ob sie ihren Wunschstudienplatz erhalten oder nicht. Rechtzeitig zum Beginn des Wintersemesters sollen so alle freien Studienplätze besetzt werden können. Die Initiative reagiert auf das seit einigen Semestern zu beobachtende Phänomen der Mehrfachbewerbungen. Sie schafft eine kostengünstige Möglichkeit, diesem Phänomen ohne größere Investitionen in neue Systeme zu begegnen und gibt Studienbewerbern und Hochschulen Planungssicherheit. Darüber hinaus soll es künftig für die nach dem normalen Vergabeverfahren noch offen gebliebenen Studienplätze eine zentrale "Chancenbörse" aller beteiligten Hochschulen im Internet geben.

Zu den Initiatoren gehören neben der Universität Bonn die Universitäten Hamburg, Heidelberg, München (LMU), Duisburg-Essen, Kiel, Mainz, Wuppertal und Paderborn, die Freie Universität Berlin, die Charité-Universitätsmedizin Berlin, die Technische Universität Hamburg-Harburg und die HafenCity Universität Hamburg. Weitere Hochschulen wollen dem Verbund beitreten.

Der Kanzler der Universität Bonn, Dr. Reinhardt Lutz, sagt zum Bonner Engagement in der bundesweiten Initiative: "Wir sind überzeugt, durch ein solches abgestimmtes Vorgehen sowohl eine größtmögliche Eigenständigkeit der einzelnen Hochschulen bei der Zulassung erhalten als auch teure Investitionen in zentrale Servicestellen vermeiden zu können." Die Initiative beschreite einen kostengünstigen Weg, mit dem Phänomen der Mehrfachbewerbungen effizient umzugehen.

Im vergangenen Jahr nahm die Universität Bonn über 20.000 Bewerberwünsche für das Wintersemester entgegen. Etwa 2.500 Studienplätze waren in den neuen Bachelor-Studiengängen zu besetzen. Dank eines internetgestützten Bewerbungsverfahrens konnte das Zulassungsverfahren seit 2007 erheblich vereinfacht werden. Bewerber müssen erst bei der Einschreibung ihr Abiturzeugnis mitbringen.

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