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Im Focus: die Universitätsbibliothek - Buch-Standortsuche per Mausklick

13.02.2009 - (idw) Universität Trier

Bibliotheksteam präsentierte dem Hochschulkuratorium leistungsstarkes Angebot: Exzellente Quellen für Studierende Forscher und Wissenschaftler Mit rund 2 Millionen Medieneinheiten ist die Bibliothek der Universität Trier ein "Eldorado" für Forscher, Wissenschaftler, Professoren, Studierende und Gäste. Die meisten Bücher, Zeitschriften, Mikroformen und digitalen Medien sind als Präsenzwerke zugänglich und in Datenbanken oder per elektronischem Katalog zugänglich, was die Mitglieder des Hochschulkuratoriums der Universität Trier unter Leitung von Dr. Josef Peter Mertes bei einer Führung Anfang Februar 2009 erstaunt zur Kenntnis nahmen. Seit kurzem erst eingeführt ist die digitale Standortbestimmung eines Buches per Mausklick.

Im Lesesaal mit internationalen Zeitungen und Zeitschriften begann die Führung mit Bibliotheksdirektorin Dr. Hildegard Müller.
Mit den Lesesälen A, B und C, mit Zahlen, Daten und Fakten, digitalen Medien und technischen Innovationen, Datenbanken für die Büchersuche, CIP-Pools, Fernleihmöglichkeiten, Scannern für Online-Semesterapparate, Publikations- und Digitalisierungsprojekte von Dissertationen, Kongressakten oder Aufsätzen oder gar umfassenden Digitalisierungsprojekten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erschloss sich den Kuratoriumsmitgliedern das weite Spektrum von Dienstleistungen der repräsentativen Bibliothek.
Das größte Digitalisierungsprojekt der Unibibliothek ist die von der DFG finanzierte Digitalisierung der 242 Bände des umfangreichsten deutschsprachigen Wörterbuchs aus dem 18. Jahrhundert, die "Oekonomische Encyklopädie von Johann Georg Krünitz"; realisiert von 2001 bis 2006. Seit 2006 arbeitet die Bibliothek an einem weiteren DFG-Projekt: die Digitalisierung sämtlicher Werke des Preußenkönigs "Friedrich II".

Daten zur Bibliothek
Die Universitätsbibliothek wurde 1970 gegründet, zog 1977 auf den Campus I um und seit Mai 2006 gibt es einen zweiten Standort auf Campus II. Es gibt eine Stellkapazität für 1.320.000 Bände, von denen 720.000 in den Lesesälen zugänglich sind. Weitere 600.000 befinden sich im offenen Magazin. Insgesamt gibt es 95,5 Stellen, auf denen rund 110 Personen beschäftigt sind. Zusätzlich gibt es ca. 50 Hilfskräfte. Unter den 2 Millionen Medieneinheiten, sind 1.250.000 Bände Monografien, 320.000 Bände Zeitschriften, 300.000 elektronische Titel und 150.000 Mikroformen wie Tonträger oder Karten. Darüber hinaus gibt es 699 Papyri oder Papyrusfragmente sowie eine Sammlung japanischer und chinesischer Holzschnitte. Fachreferate und Medienbearbeitungsgruppen betreuen eines oder mehrere Fächer, sind Ansprechpartner für Professoren und Studenten und bearbeiten Bestellungen und Bucheingänge.
Zum Bericht des Präsidenten
Die Entwicklung der Studierendenzahlen und die damit verbundenen Probleme im Verlauf des vergangenen Wintersemesters 2008/2009, die Ablehnung der Auslagerung von Seminaren in die Region nach Hermeskeil oder Bitburg, das derzeitige "intensive Berufungs- und Bleibeverhandlungsgeschäft" sowie die Zuweisung von 44 neuen Stellen waren u.a. Themen des Präsidentenberichts an das Kuratorium. Er wiederholte sein Fazit: "Die Universität muss an einem Ort bleiben."
Erfreut berichtete er, dass insgesamt 44 neue Stellen an die Universität Trier gekommen sind: 18 Stellen wurden im Rahmen des Hochschulpaktes im vorletzten Jahr zugewiesen, weitere 25 Stellen stammen aus dem Sondervermögen des Landes. Rückblickend gab es offenbar keine Phase der Universität Trier, in der ein solcher Stellenzuwachs je gewesen ist, so Schwenkmezger. Das Besondere daran sei, dass die Zuweisungen kapazitätsneutral seien und das bedeute tatsächlich eine Verbesserung der Stellensituation.
Der Präsident berichtete, dass er selbst die Berufungs- und Bleibeverhandlungen führe, weil hier "die Weichen für die Zukunft der Universität Trier gelegt werden". Inzwischen sei ein regelrechter "Berufungsmarkt" entstanden. Nachdem die dreijährige Sperre nach Annahme eines Rufs ausgesetzt worden sei, verhandelten manche Professoren auf der Basis drei bis vier Rufen. Zudem müssten kleinere Universitäten sich gegen die Universitäten der Exzellenz behaupten, die bessere Angebote machen können. Dies sei aber bisher ganz gut gelungen.

Weitere Themen waren die Forschungsinitiative des Landes, die neue Besetzung des Hochschulrates mit internen und externen Mitgliedern sowie Baumaßnahmen in naher Zukunft für die Universität.
Der vierte Gesamtlehrbericht der Universität Trier sowie der Forschungsbericht des geschäftsführenden Direktors des Instituts für Umwelt- und Technikrecht an der Universität Trier lagen den Kuratoriumsmitgliedern vor.

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