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Erste Master of Engineering an der Rheinischen Fachhochschule erhalten ihre Urkunden

18.02.2009 - (idw) Rheinische Fachhochschule Köln

Über zwei Jahre lang haben sich die Absolventen zusätzlich zum Beruf im Master-Studiengang "Master of Engineering" vertiefende Kenntnisse und Methoden angeeignet, um die komplexen fachlichen Herausforderungen im Management von Information, Projekten oder Qualität erfolgreich meistern zu können. Zehn von sechzehn Masterstudierenden haben an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) - trotz ihrer Berufstätigkeit als Diplomingenieur - das Studium sogar in der Regelstudienzeit geschafft. Absolvent Markus Müller hat ehrgeizige Pläne: Der in der Technologieentwicklung angestellte Diplomingenieur bei der Deutz AG schreibt seine Dissertation an der Universität Rostock. Er setzt seine Masterarbeit als Forschungsarbeit über die Weiterentwicklung der Abgasnachbehandlung hinsichtlich der neuen Abgasgrenzwerte wissenschaftlich fort.

Während einer Abschlussfeier verliehen Rektor Professor Dr. Günter Cox und Prorektor Professor Dr. Heinz Goldbecker den stolzen Masterabsolventen ihre Urkunden zum "Master of Engineering". "Damit schließt sich zum ersten Mal der Kreis in einem Studiengang, der sich für die RFH als besonderer Erfolg entwickelt hat," sagte Professor Goldbecker während der Feierstunde in der Wolkenburg. Seit dem Start des Master-Programms im Ingenieurwesen im Wintersemester 2006/07 habe sich die Zahl der Studienanfänger verdoppelt. Die Tendenz sei steigend, erklärte Goldbecker. Die Hälfte der Absolventen hat an der RFH ihr Erststudium beendet. Die restlichen Absolventen kommen von anderen Hochschulen aus dem Rheinland. Allen ist gemeinsam, dass sie bereits in Einsteigerposition als Ingenieur beschäftigt sind und die Doppelbelastung Beruf und Studium erfolgreich gemeistert haben.

Der Studiengang "Master of Engineering" wird derzeit an der RFH ausschließlich berufsbegleitend angeboten und dauert fünf Semester. Voraussetzung ist ein Diplom- oder Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik, Maschinenbau, Technischer Betriebswirtschaft oder in einem verwandten Fach. Der Studiengang verbindet Vertiefungsfächer in einer der Studienrichtungen wie Automatisierungstechnik, Mechatronik, Virtuelle Produktentwicklung, Produktionsmanagement sowie Vertriebs- und Beschaffungsmanagement mit Modulen aus Finanz-, Projekt-, Qualitäts- und Human Resources-Management. Das interdisziplinäre, international orientierte Studium richtet sich speziell an Nachwuchsführungskräfte. Rund ein Drittel der Lehrveranstaltungen wird in englischer Sprache angeboten. Die Studiengebühr beträgt 500 Euro pro Semester.
Weitere Informationen: http://www.rfh-koeln.de
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