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Ethnische Unterschiede beim Brustkrebs: GSK-Pionierprogramm fördert vier Projekte

25.03.2009 - (idw) GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

GlaxoSmithKline (GSK) hat ein neues, unabhängiges Forschungsprogramm ins Leben gerufen, das dazu beitragen soll, die Epidemiologie und Genetik von Brustkrebs bei nicht-kaukasischen Frauen besser zu verstehen. Vier externe Forschungsgruppen wurden nun aus 23 Bewerbern aus 14 Ländern ausgewählt: Die Gewinner aus Malaysia, China, Jemen und Brasilien erhalten eine Fördersumme von jeweils bis zu 250.000 Dollar pro Jahr. Die Ergebnisse werden Wissen-schaftlern weltweit zur Verfügung gestellt. "Mit der Förderung tragen wir hoffentlich dazu bei, dass weltweit weniger Frauen an Brustkrebs sterben oder neu erkranken", sagt Professor Torsten Strohmeyer, Leiter Forschung und Medizin von GSK Deutschland.

Schon im Juni 2009 beginnt die zweite Bewerberrunde für den Raum Asia Pacific/Japan and Emerging Markets (APJEM).

Jedes Projekt erhält 250.000 Dollar
Die von der GSK Oncology International Ethnic Research Initiative (GSK ERI) ausgewählten Projekte decken verschiedene Bereiche der ethnischen Unterschiede bei Brustkrebs ab. Mit je bis zu 250.000 Dollar pro Jahr unterstützt GSK folgende Projekte:

- Dr. Beena Devi, Sarawak General Hospital, Malaysia: "Epidemiologische, klinische und
sozio-ökonomische Aspekte bei Brustkrebs in der Bevölkerung von Sarawak, Malaysia" (Epi-demiologic, clinical and socio-economic aspects of breast cancer in the ethnic population of Sarawak, Malaysia).

- Prof. Winnie Yeo, Chinese University of Hong Kong, Prince of Wales Hospital, Hong Kong, China: "Studie zu den Auswirkungen von genetischen Polymorphismen auf die Toxizität durch Chemotherapie bei chinesischen Brustkrebspatientinnen" (Effect of genetic polymorphisms study on chemotherapy-related toxicities in Chinese breast cancer patients

- Dr. Nadeem Nagi, National Oncology Centre, Yemen, und Dr. Theodore Vandenberg, Uni-versity of Ontario, Canada: "Demografische, pathologische und genetische Besonderheiten von Brustkrebs bei jungen Frauen im Jemen" (Demographic, pathological and genetic characteristics of breast cancer in young women of Yemen).

- Ass. Prof. Sergio Daniel Simon, Federal University of Sao Paulo und Brazilian Breast Can-cer Study Group, Sao Paulo, Brazil: "Phänotypen von Brustkrebs bei Untergruppen der bra-silianischen Bevölkerung" (Breast cancer phenotypes amongst Brazilian subpopulations).

Pionierprogramm schließt Forschungslücke
GSK ERI entstand 2008, nachdem in einer Studie festgestellt wurde, dass gerade junge, nicht-kaukasische Frauen an aggressiven Brustkrebsformen erkranken und Forschungsdaten fehlen.

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Men-schen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Ansprechpartner für Journalisten:
Arnd Prilipp
PR-Manager
Telefon: 089/36044-8117
E-Mail: Arnd.Prilipp@gsk.com

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