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Folgekosten der Siedlungsentwicklung kalkulieren

25.03.2009 - (idw) Deutsches Institut für Urbanistik

Neue Difu-Veröffentlichung stellt Werkzeuge und Modelle zur
Kosten-Nutzen-Betrachtung in Kommunen vor Berlin. Neue Siedlungsgebiete ziehen Menschen und Unternehmen an. Kommunen profitieren davon beispielsweise durch Steuereinnahmen. Allerdings verursacht Siedlungsentwicklung durch die notwendige Bereitstellung der technischen und sozialen Infrastruktur auch Folgekosten für die Kommunen. Diese müssen bei einer realistischen und zukunftsorientierten Planung einkalkuliert werden. In der Praxis fallen jedoch planungsrelevante Entscheidungen zur Siedlungsentwicklung bisher oft auf der Basis unvollständiger Informationen über die Folgekosten. Kommunen benötigen daher Klarheit darüber, was die Flächeninanspruchnahme tatsächlich kostet, wie sich die Kosten künftig - insbesondere unter den Vorzeichen demografischer und wirtschaftlicher Veränderungen - entwickeln werden und wie ökonomisch steuernd eingegriffen werden kann.

Die neue Difu-Veröffentlichung "Folgekosten der Siedlungsentwicklung" schließt genau diese Wissenslücke. Sie stellt Modelle und Werkzeuge vor, die umfassende Analysen von Wirtschaftlichkeitsaspekten einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung unter Berücksichtigung von Bevölkerungsentwicklung, Infrastrukturkosten und Siedlungsstrategien ermöglichen.

Erschienen ist die Veröffentlichung im Rahmen des Förderschwerpunkts "Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie ist beim Difu gratis als Buchveröffentlichung sowie als Download erhältlich.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. agr. Thomas Preuß
Telefon: 030/39001-26
E-Mail: preuss@difu.de

Dipl.-Geogr. Holger Floeting
Telefon: 030/39001-221
E-Mail: floeting@difu.de

Bibliographische Angaben: Thomas Preuß, Holger Floeting (Hrsg.): Folgekosten der Siedlungsentwicklung. Bewertungsansätze, Modelle und Werkzeuge der Kosten-Nutzen-Betrachtung, Berlin 2009. (Beiträge aus der REFINA-Forschung, Band III). ISBN 978-3-88118-443-4.

Download der Publikation und weitere Informationen zum REFINA-Förderschwerpunkt im Netz:
http://edoc.difu.de/edoc.php?id=VXYPW367
http://www.refina-info.de

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein breites Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und künftig zu bewältigen haben. Grundlage des Handelns des als GmbH geführten Instituts ist die Gemeinnützigkeit. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter der GmbH.

Pressekontakte:

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ernst-Reuter-Haus
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
E-Mail: wenke-thiem@difu.de
Internet: http://www.difu.de
Telefon: 030/39001-209/-208
Telefax: 030/39001-130
Weitere Informationen: http://edoc.difu.de/edoc.php?id=VXYPW367 Download der Veröffentlichung http://www.refina-info.de Infos über Refina
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