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Damit Ideen nicht verloren gehen: Patentscout an den Universitäten Bochum und Duisburg-Essen

26.03.2009 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Wissenschaftler gezielt dabei unterstützen, Erfindungen zu generieren, zu erkennen und zu schützen: Das ist die Aufgabe von Dr. Stefanie Peschel, die ihre Arbeit als "Patentscout" an den Universitäten Bochum und Duisburg-Essen aufgenommen hat. Gefördert vom NRW-Innovationsministerium akquiriert Dr. Peschel an den beiden Universitäten markttaugliche Erfindungen, schätzt Erfindungen ein, berät Wissenschaftler und begleitet den Prozess der Patentierung. Gemeinsame Presseinformation der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen

Bochum, Duisburg, Essen, 26.03.2009
Nr. 92

Damit Ideen nicht verloren gehen
Patentscout Ruhr: Mehr Erfindungen aus den Hochschulen
Ruhr-Universität und Universität Duisburg-Essen kooperieren

Wissenschaftler gezielt dabei unterstützen, Erfindungen zu generieren, zu erkennen und zu schützen: Das ist die Aufgabe von Dr. Stefanie Peschel, die ihre Arbeit als "Patentscout" an den Universitäten Bochum und Duisburg-Essen aufgenommen hat. Gefördert vom NRW-Innovationsministerium akquiriert Dr. Peschel an den beiden Universitäten markttaugliche Erfindungen, schätzt Erfindungen ein, berät Wissenschaftler und begleitet den Prozess der Patentierung. Ziel ist, die Anzahl der Erfindungsmeldungen aus den Hochschulen zu steigern. Bis Ende 2010 finanziert das Land die Patentscouts an Hochschulen im Programm "Science-to-Business NRW", in dem die RUB und die Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der rubitec GmbH sich mit ihrem Konzept erfolgreich um die Förderung beworben hatten.

Zahl der Patente steigern

Beratung und Information vor Ort: Das ist das Patentrezept, um langfristig mehr Patentanmeldungen auf den Weg zu bringen. Konkret wird Patentscout Stefanie Peschel Erfinderberatungstage und Informationsveranstaltungen an den Hochschulen anbieten, persönliche Gespräche führen sowie potenzielle Erfindungen recherchieren. "Am effektivsten ist dabei die direkte Ansprache der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Hochschulen", sagt Dr. Karl Grosse, Geschäftsführer der rubitec GmbH, die das Projekt an den Universitäten Bochum und Duisburg-Essen koordiniert. NRW stellt heute mit 17 Prozent einen deutlich geringeren Anteil an inländischen Patentanmeldungen als z. B. Baden-Württemberg und Bayern (beide 28%), in den vergangenen 20 Jahren hat sich diese Relation sogar noch verschlechtert. Die Hochschulen spielen dabei eine zentrale Rolle - hier setzen die Patentscouts an.

1,5 Stellen an der Ruhr

Der Patentscout Ruhr ist ein Verbund von insgesamt fünf Hochschulen an Rhein und Ruhr, in dem die RUB und die UDE ein Teilprojekt zusammen mit der rubitec realisieren. Insgesamt gibt es vier Verbundprojekte an NRW-Hochschulen. Dabei finanzieren das Innovationsministerium und die beteiligten Hochschulen für drei Jahre 6,5 Stellen an 18 Hochschulen in NRW mit insgesamt 1,3 Millionen Euro. 1,5 Stellen sind für den Patentscout Ruhr vorgesehen: eine halbe an den Hochschulen Bochum und Niederrhein und an der FH Gelsenkirchen, eine volle Stelle an der Ruhr-Universität und der Universität Duisburg-Essen.

Weitere Informationen

Dr. Stefanie Peschel, Patentscout / Erfinderberatung, Tel: 0234/32-11953, E-Mail: patentscout@ruhr-uni-bochum.de
Internet: http://www.rubitec-patente.de

Redaktion: Jens Wylkop

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