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Der Umbruch 1989 und die Rolle der Sozialwissenschaften

26.03.2009 - (idw) GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaft

Was haben die Sozialwissenschaften zur gesellschaftlichen Transformation beigetragen? Wie haben sie gesellschaftliche Prozesse wissenschaftlich begleitet? Wie treten Sozialwissenschaftler in den Dialog mit den Policy-Makers? 20 Jahren ist es her, seit der Kalte Krieg, der Eiserne Vorhang und andere für die Teilung der Welt in kapitalistische und sozialistische Systeme stehende Metaphern ihre Gültigkeit verloren haben. Das Jahr 1989 markiert den Umbruch im östlichen Teil Europas und steht für den Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur. Kontinuierlich begleitet wurde und wird das breite Feld der Transformation in Osteuropa von der sozialwissenschaftlichen Forschung. Die Fragen, die sich hierbei stellen, sind eng verbunden mit der generellen Frage zur Rolle der Sozialwissenschaften in unserer Gesellschaft: Welche Rolle spielten sie bei diesem Umbruch? Was haben die Sozialwissenschaften zur gesellschaftlichen Transformation beigetragen? Konnten und können sie der Politik dazu verhelfen, immer komplexere sozio-ökonomische Probleme in der sich immer schneller verändernden sozialen Welt besser zu verstehen und der Politik Lösungs- und Handlungsalternativen aufzuzeigen?
In einem öffentlichen Podiumsgespräch am 2. April 2009 werden von 17:00-18:30 Uhr im Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität Berlin unter der Leitung von Ministerialdirigent Dr. Hartmut Grübel (Bundesministerium für Bildung und Forschung) diese Fragen diskutiert werden. Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung haben GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, das Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität Berlin und die Friedrich-Schiller-Universität Jena diese Podiumsdiskussion organisiert, um im Rahmen des Jubiläumsjahres "60 Jahre Bundesrepublik - 20 Jahre Wende" auch die Perspektive der sozialwissenschaftlichen Berater, Vermittler und Datenlieferanten darzustellen.

Ansprechpartner:
GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Agnieszka Wenninger, Tel.: 030-233-611-328, Fax: 030-233-611-310, Email: agnieszka.wenninger@gesis.org
Weitere Informationen: http://www.gesis.org/forschung-lehre/veranstaltungen/konferenzen/tagung-landmark...
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