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Hilfe für Kinderherzen

27.03.2009 - (idw) Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität

Forschungsprojekt untersucht frühe Behandungsmöglichkeiten der Herz¬muskelschwäche bei Muskelschwund im Kindesalter. Sponsoren und Spender aus der Region zur Unterstützung des Projekts gesucht.

Einladung zum Pressegespräch am Donnerstag, 2. April 2009, 11:00 Uhr, Konferenzraum des Zentrums Kinderheilkunde und Jugendmedizin. (umg) Das Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen führt in den nächsten zwölf Monaten eine Studie durch, bei der ein standardisiertes Verfahren zur Diagnostik und Behandlung der Herzmuskelschwäche bei Muskelschwund (Muskeldystrophie) für Kinder entwickelt werden soll. Das Forschungsprojekt ist bundesweit einzigartig und soll vollständig über Spenden finanziert werden. Rund 60.000 Euro werden dafür benötigt. Mit der Hilfe von Projektpaten, Unternehmen und weiteren Spendern aus der Region will die Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. das Projekt finanzieren. Dazu ruft die Fördergemeinschaft zu Spenden auf.

Gerne möchten wir Sie über dieses neue Forschungsprojekt und die Spendenaktion informieren. Wir laden Sie herzlich ein zum

Pressegespräch
"Forschungsprojekt Herzmuskelschwäche bei Muskelschwund"
- Auftakt zur Spendenaktion in der Region
Donnerstag, 2. April 2009, 11:00 Uhr
Universitätsmedizin Göttingen - Konferenzraum des Zentrums
Kinderheilkunde und Jugendmedizin (Aufzug B4, Ebene 1, Raum 183)
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

IHRE GESPRÄCHSPARTNER:
Prof. Dr. Thomas Paul, Direktor der Abteilung Pädiatrie III mit Schwerpunkt Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin
Dr. Verena Gravenhorst, Oberärztin der Abteilung Pädiatrie III mit Schwerpunkt Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, Projektleiterin
Prof. Dr. Ekkehard Wilichowski, Geschäftsführender Oberarzt der Abteilung Pädiatrie II mit Schwerpunkt Neuropädiatrie
Wolfgang Heer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V.
Muskeldystrophie ist eine bisher nicht heilbare Erbkrankheit, die zu einem fortschreitenden Schwund des Muskelgewebes und in den meisten Fällen zum frühzeitigen Tode führt. Im Jahr 2007 kamen bundesweit etwa 90 bis 140 Kinder mit Muskeldystrophien der so genannten Typen Duchenne und Becker zur Welt. Einige Symptome dieser Krankheit - darunter auch die Erkrankung des Herzmuskels - sind allerdings behandelbar.

Die in Bonn ansässige Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. engagiert sich seit zwanzig Jahren erfolgreich für die stetige Verbesserung von Diagnostik und Behandlung bei angeborenen Herzfehlern. Diese Erkrankung ist mit jährlich 6.000 bis 7.000 Fällen allein in Deutschland die häufigste Organfehlbildung bei Neugeborenen. Derzeit unterstützt die Fördergemeinschaft 17 wichtige Forschungs- und Ausstattungsprojekte an neun deutschen Standorten. Außerdem setzt sie sich dafür ein, dass herzkranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten in Deutschland behandelt werden können.
Weitere Informationen: www.kinderherzen.de.

WEITERE INFORMATIONEN
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Abteilung Pädiatrie III mit Schwerpunkt Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin - Herzzentrum Göttingen
Prof. Dr. Thomas Paul
Telefon 0551 / 39-6203
paediatrie3@med.uni-goettingen.de

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