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Zeitflexibles Masterstudium "Pflegewissenschaft": Bewerbungen für das Wintersemester ab 1. April 2009

30.03.2009 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Das Bewerbungsverfahren für den "Master Pflegewissenschaft" (M.Sc.) am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke startet offiziell am 1. April / Bewerbungen können bis zum 31. August eingereicht werden Hauptkennzeichen des in Deutschland einmaligen Masterstudiengangs ist zum einen, dass der Vollzeitstudiengang zeitflexibel studiert werden kann und zum anderen die mögliche Spezialisierung auf den Schwerpunkt "Akutpflege" oder "Familienorientierte Pflege".

Akutpflege
Im Gegensatz zur Lage chronisch Kranker wird über Akutsituationen im Zusammenhang mit Pflegebedürftigkeit noch kaum nachgedacht. "Akut" wird vielmehr mit der medizinischen Notfallversorgung assoziiert. Zahlreiche pflegerische Aspekte sind jedoch in Akutsituationen zu beachten, die in allen Settings, in denen Menschen gepflegt werden, vorkommen. So steht nicht der Ort der Gesundheitsversorgung für die Akutpflege im Vordergrund sondern vielmehr die besondere Situation kranker Menschen, die durch verschiedene Kriterien bestimmt sind. Zum Beispiel sind schnelle Entscheidungs- und Handlungserfordernisse durch plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes/plötzliches Eintreten akuter Krankheitssituationen notwendig, aus denen ein umfangreicher Pflegebedarf entsteht. Diese haben eine weichenstellende Funktion für die künftige Versorgung (weitere Informationen zur Akutpflege unter: http://www.akutpflege.de).

Familienorientierte Pflege
Gegenwärtig erfahren Familien im Zusammenhang mit akuter oder chronischer Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung immer mehr Aufmerksamkeit im Rahmen von Gesundheitspolitik und Forschung. Die Notwendigkeit einer Orientierung der Pflege auf pflegende Angehörige und Familie ist ebenfalls in allen Settings gegeben. Die "Familienorientierte Pflege" beschäftigt sich mit akuter Krankheit, wie auch chronischer Krankheit und insbesondere mit zunehmender Pflegebedürftigkeit. Pflegende Angehörige und Familien verhalten sich in irgendeiner Weise zur Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung - nicht selten als Stellvertreter für ihre Angehörigen. Unter dem Aspekt, dass Krankheit und Abhängigkeit nicht nur das Individuum betrifft, sondern ebenfalls alle Mitglieder einer Familie beeinflusst. Tatsächlich spielen Familien bei der Bewältigung von Krankheiten eine wichtige Rolle. Diese haben sie schon immer gespielt, auch wenn dies in der Gesundheitspolitik in Deutschland erst allmählich berücksichtigt wird (weitere Infos zur Familienorientierten Pflege unter: http://www.familienorientiertepflege.de)

Der Studiengang ist als zeitflexibles Vollzeitstudium mit 18 Präsenzwochen konzipiert. Auf eine Präsenzwoche folgen jeweils vier bis fünf Wochen Selbstlernphase, wobei die Studenten individuell von den Dozenten betreut werden. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester und schließt mit dem Titel "Master of Science" (M.Sc.) ab. Zulassungsvoraussetzung sind ein abgeschlossenes pflegewissenschaftliches Hochschulstudium (Bachelor, Fachhochschuldiplom etc.) oder eine abgeschlossene Pflegeausbildung sowie der Abschluss eines pflegewissenschaftlich relevanten Studiums (z.B. Soziologie).

Die Verbindung von Praxis und Forschung macht den Studiengang besonders interessant, meint Institutsleiterin Prof. Christel Bienstein: "Das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke hat sich in der Forschung in den letzten zehn Jahren ein scharfes Profil erarbeitet. Durch die Schwerpunkte werden nicht nur wichtige Fragestellungen und Probleme der Praxis aufgegriffen. Mit dem Masterstudiengang bieten wir insbesondere Arbeitgebern die Möglichkeit, dieses Wissen für die Praxis nutzbar zu machen und den Studiengang zur Personalentwicklung und -bindung zu nutzen. Die Agentur AQAS bescheinigte dem Studiengang bei der Zulassung "eine breite und pflegewissenschaftlich fundierte, forschungsorientierte Ausbildung. Die Absolvent/inn/en können auf Basis ihrer erworbenen bzw. gestärkten generalistischen Forschungskompetenz einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung bzw. Qualitätssicherung der Strukturen von Versorgungssituationen im ambulanten und stationären Kontext leisten."

Anforderung von Bewerbungsunterlagen schriftlich oder telefonisch unter:
Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke

Heike Möller, Stockumer Straße 12, 58453 Witten, 02302/926-381
oder unter: http://www.uni-wh.de/pflege

Persönliche Beratung zum Aufnahmeverfahren und Pressekontakt:
Dr. Angelika Zegelin, 02302/926-379, pflegewissenschaft@uni-wh.de
Weitere Informationen: http://www.akutpflege.de http://www.familienorientiertepflege.de http://www.uni-wh.de/pflege
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