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Kooperation mit koreanischen Maschinenbauern

22.04.2009 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Das Produktionstechnische Zentrum Hannover und das renommierte koreanische Forschungsinstitut für Maschinenbau & Werkstofftechnik unterzeichnen Vertrag Mit ihren Unterschriften unter dem Memorandum zur künftigen Kooperation starteten heute Dr. Sang-Chun Lee, Präsident des Korea Institute of Machinery & Materials (KIMM), und Professor Berend Denkena, Vorstandsmitglied des Produktionstechnischen Zentrums (PZH) der Leibniz Universität, den gegenseitigen Austausch von Ideen, Forschungsergebnissen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Mit insgesamt 13 Institutsleitern, Wissenschaftlern und Vertretern koreanischer Medien war das KIMM am Mittwoch, 22. April 2009, im PZH zu Gast, und neben der Vertragsunterzeichnung stand ein erstes Kennenlernen der Institute im Mittelpunkt des Besuches. Besonders von der Ausstattung der Werkhallen und von der Vielzahl und Vielfalt der laufenden Forschungsprojekte zeigten sich die Gäste dabei überzeugt.

Das KIMM gilt als renommiertestes ingenieurwissenschaftliches Forschungsinstitut Südkoreas. An zwei Standorten - in Daejeon und Changwon - arbeiten 270 Forscherinnen und Forscher; ebenso viele sind an den sechs Instituten des PZH beschäftigt. Nicht nur in der Größe, auch in der Ausrichtung der wissenschaftlichen Ziele gibt es große Gemeinsamkeiten. Beide Einrichtungen setzen einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung neuer Werkstoffe und optimierter Fertigungsverfahren und -prozesse, beide suchen aber auch die enge Zusammenarbeit mit der Industrie.

Der Kontakt, der nun zur Unterzeichnung des Memorandums geführt hat, entwickelte sich vor einigen Monaten auf Initiative des koreanischen Institutsleiters Dr. Sang-Chun Lee. Professor Denkena als Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen hat die Kooperation auf Seiten des PZH vorbereitet. "Das KIMM hat sich offenbar weltweit umgeschaut, hat sich die Besten ausgesucht - und natürlich sind wir sehr stolz, dass sie nun mit uns kooperieren." Denkena erhofft sich einen ertragreichen und lebendigen Austausch mit den Kollegen aus Korea. Den Mehrwert einer solchen internationalen Kooperation, auch für die Allgemeinheit, sieht er in den dringend erforderlichen Lösungsansätzen für große globale Herausforderungen. Das kann der gemeinsame Einsatz für die so genannte "saubere Produktion" sein und auch die Optimierung der Energieeffizienz bei Verfahren in der Produktionstechnik. Daraus erwachsende, moderne Technologien wiederum schaffen sichere, moderne Arbeitsplätze.

Das PZH kooperiert bereits erfolgreich mit weiteren renommierten Instituten weltweit - unter anderem mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA, der University of British Columbia in Kanada und der ETH Zürich.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Berend Denkena vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen unter Telefon +49 511 762 19333 oder per E-Mail unter denkena@ifw.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Für Fotomaterial wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.

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