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Töten oder retten? Individuelles Handeln im Kontext kollektiver Gewalt

04.05.2009 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Wie verhalten sich Menschen in einem Kontext kollektiver Gewalt und welche Faktoren lassen sie zu Mördern oder Rettern werden? Über diese Fragen spricht der Sozialpsychologe Christian Gudehus, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Center for Interdisciplinary Memory Research (CMR) am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), in seinem Vortrag am 12. Mai 2009. Die Veranstaltung ist Teil einer vom Verein zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen initiierten Vortragsreihe. Menschen sind weder Mörder noch Retter. Sie werden dazu, immer wieder fällt beides in einer Person zusammen. Entsprechend greifen psychologisierende Ansätze oder solche, die sich der individuellen Sozialisation widmen, zur Erklärung des jeweiligen Verhaltens zu kurz. In seinem Vortrag zeigt Gudehus an verschiedenen Fällen - Algerien, China und Tibet, genozidale Gewalt -, welche Faktorenbündel die unterschiedlichen Verhaltensformen hervorbringen.

Referent:
Dr. Christian Gudehus ist Research Fellow des KWI und Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Center for Interdisciplinary Memory Research (CMR) am KWI.

Moderation:
Susanne Beer ist Junior Fellow am KWI und Doktorandin im Forschungsprojekt "Referenzrahmen des Helfens", das von der Volkswagenstiftung gefördert wird.

Verein zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI):
Der Förderverein des KWI unterstützt das Forschungskolleg bei der interdisziplinären Grundlagenforschung in den Kulturwissenschaften, insbesondere auch bei der öffentlichen Präsentation der Forschungsergebnisse. Er fördert die interuniversitäre Arbeit des Instituts und den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Kulturwissenschaften. Weitere Informationen zum Verein im Internet: http://www.kulturwissenschaften.de/home/foerderverein.html

Datum: 12. Mai 2009, 19:00 Uhr
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Kontakt:
Magdalena Schaeffer, Pressesprecherin, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI),
Tel. 0201 7204 -152, magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter
http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-201.html

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

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