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Universität Wien: Vienna Lectures on Global Political Economy

06.05.2009 - (idw) Universität Wien

Veranstaltungsreihe des Instituts für Politikwissenschaft im Mai/Juni 2009

Das Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien veranstaltet heuer im Mai und Juni "Vienna Lectures on Global Political Economy". Jörg Huffschmid, emeritierter Professor für Politische Ökonomie und Wirtschaftspolitik an der Universität Bremen, wird in zwei Abendvorträgen und einer Podiumsdiskussion zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, zur Europäischen Union vor der Wahl und zur Frage alternativer Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik sprechen. Die Vienna Lectures werden in Kooperation mit dem Renner-Institut durchgeführt. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise ist geprägt von einer großen Unsicherheit über den Verlauf der Krise und die Wirkung der ergriffenen politischen Maßnahmen - sowohl in Österreich als auch auf europäischer und internationaler Ebene.

Jörg Huffschmid hat insbesondere mit seinem in mehreren Auflagen erschienenen Buch "Politische Ökonomie der Finanzmärkte" (Hamburg 1999) zur Klärung der komplizierten Sachverhalte aus einer polit-ökonomisch inspirierten Perspektive beigetragen. Zudem hat sich der Emeritus für Europäische Wirtschaftspolitik der Universität Bremen seit vielen Jahrzehnten intensiv mit der Entwicklung der Europäischen Union befasst. Als Mitglied der Arbeitsgruppe "Europäische Wirtschaftswissenschaftler/innen für eine andere Wirtschaftspolitik in Europa" (EuroMemorandum-Gruppe) verfasst er regelmäßig umfassende Analysen zur europäischen Wirtschaftspolitik und möglichen Alternativen.

Der Veranstalter der Vienna Lectures on Global Political Economy, Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft, freut sich auf die Vorträge von Jörg Huffschmid, da dieser wie kein zweiter die komplexen Zusammenhänge der finanzmarktgetriebenen Globalisierung und der Europäisierung erforscht habe und erläutern könne. "Dieses Wissen", so Brand, "wird in der aktuellen Krise und der Suche nach angemessenen Formen der Krisenbearbeitung umso wichtiger. Vor jeder angemessenen Politik, die nicht zu kurz greifen soll, muss gute Analyse stehen."

Die Vienna Lectures, die das Institut für Politikwissenschaft gemeinsam mit dem Renner-Institut veranstaltet, finden an drei Dienstagen jeweils von 18.30 bis 20 Uhr im Hörsaal I im Erdgeschoss des Neuen Institutsgebäudes (NIG), Universitätsstraße 7, statt.

Die Lectures werden am 12. Mai von Dieter Segert, Vorstand des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Wien, feierlich eröffnet.

12. Mai 2009
Neoliberalismus am Ende? Hintergründe und Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise

26. Mai 2009
Die EU vor der Wahl. Zerfall oder demokratische Neuordnung?

16. Juni 2009
Alternativen in der Krise
Podiumsdiskussion mit Jörg Huffschmid
Karin Küblböck (ÖFSE - Österreichische Forschungsstelle für Internationale Entwicklung und Gründungsmitglied von Attac Österreich)
Tina Olteanu (Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien)
Sepp Wall-Strasser (ÖGB Oberösterreich, Weltumspannend Arbeiten)
Moderation: Ulrich Brand, Institut für Politikwissenschaft


Kontakt:
Benjamin Opratko
Institut für Politikwissenschaft
Universität Wien
1010 Wien, Universitätsstraße 7
M +43-650-914 5065
benjamin.opratko@univie.ac.at

Rückfragehinweis:
Mag. Alexandra Frey
Öffentlichkeitsarbeit
Universität Wien
1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
T +43-1-4277-175 31
alexandra.frey@univie.ac.at
www.univie.ac.at/175
Weitere Informationen: http://www.univie.ac.at/175 Medienservice der Universität Wien
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