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Akademievorlesung in Hamburg: Die ostdeutsche Revolution von 1989

11.06.2009 - (idw) Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Am Donnerstag, 18. Juni 2009 lädt die Akademie der Wissenschaften in Hamburg zu einem weiteren Vortrag in ihrer Reihe über das Umbruchsjahr 1989 ein: Prof. Klaus-Dietmar Henke spricht über "Die ostdeutsche Revolution von 1989: Genese, Charakteristika, Folgen". Die Veranstaltung findet in den Baseler Hof Sälen statt (Esplanade 15, Hamburg) und beginnt um 19.00 Uhr; der Eintritt ist frei (Weitere Informationen unter http://www.awhamburg.de/veranstaltungen) Die friedliche Revolution in Ostdeutschland im Herbst 1989 war die entscheidende Voraussetzung für die Wiedervereinigung Deutschlands. Sie steht in einer Reihe mit den Umwälzungen in anderen Staaten Mittel- und Osteuropas und trägt doch sehr eigene Züge. Wie kam es zur friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989? Was sind ihre Charakteristika - in historischer Perspektive und im Vergleich mit dem Ende anderer kommunistischer Regime in Europa? Welche innerdeutschen und internationalen Entwicklungen löste sie aus? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Klaus-Dietmar Henke.

Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke lehrt Zeitgeschichte an der Technischen Universität Dresden. Von 1997 bis 2001 war er Direktor des dortigen Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung e.V. Er ist Vorsitzender des Beirats und Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Berliner Mauer sowie Stellvertretender Vorsitzender des wissenschaftlichen Beratungsgremiums der Birthler-Behörde in Berlin. Zudem gehört er dem Beirat der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in Berlin an.

Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gehören herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus dem norddeutschen Raum an. Als Arbeitsakademie will sie dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit anzuregen. Ihre Grundausstattung wird von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.
Weitere Informationen: http://www.awhamburg.de
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