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Zukunftsthemen locken junge Menschen

22.07.2009 - (idw) Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) bietet inzwischen drei Studiengänge und einen Masterstudiengang an. Alle vier Angebote stehen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und sind damit in ganz besonderer Weise zukunftsorientiert. Diese klare Ausrichtung trifft ganz offensichtlich genau die Erwartungen und Ziele junger Menschen: Die aktuellen Bewerberzahlen übertreffen die des Vorjahres um 70 Prozent. Vor wenigen Tagen endete die Bewerbungsfrist für alle Bachelorstudiengänge an den Hochschulen im Land. Zum ersten Mal bietet die HFR drei dieser modernen und an den Erfordernissen der beruflichen Praxis orientierten Studiengänge an: Ihr Traditionsstudiengang Forstwirtschaft mit 92 Studienanfängerplätzen wird seit 2007 vom Studiengang "BioEnergie" mit 35 Plätzen ergänzt und ab diesem Oktober erstmals durch das neue Angebot "Ressourcenmanagement Wasser" mit ebenfalls 35 Anfängern pro Jahr flankiert.
Insgesamt sind bis 15. Juli allein auf diese Bachelorstudiengänge 525 Bewerbungen in Rottenburg eingegangen - und damit so viel wie nie zuvor. Dies bedeutet, dass nur etwa jede dritte Bewerberin oder dritter Bewerber das Glück haben wird, am Schadenweilerhof studieren zu dürfen. Allerdings liegt die Zulassungshürde in den drei Studiengängen unterschiedlich hoch: Während es in der Forstwirtschaft zweieinhalb Mal mehr Bewerbungen sind als Plätze zur Verfügung stehen, sind die beiden neueren Studiengänge BioEnergie und Wassermanagement jeweils mit dem Faktor 4,2 "überzeichnet".
Die Hochschulleitung führt die ausgezeichnete Bewerberlage vor allem darauf zurück, dass junge Menschen die Zukunftsfähigkeit ihrer Ausbildung nicht alleine an den heute messbaren Arbeitsmarktchancen, sondern auch daran festmachen, ob ihre angestrebte Ausbildung sie später in die Lage versetzen wird, Zukunft verantwortlich mitzugestalten. Beide Prüfkriterien sind im Falle der Studienangebote der HFR erfüllt.
"Ganz besonders freut uns, dass unser jüngstes Angebot - das "Ressourcenmanagement Wasser" aus dem Stand so ausgezeichnet angenommen wurde", betont Rektor Bastian Kaiser, "fast 150 Bewerbungen belegen, dass die Hochschule mit ihrem attraktiven neuen Angebot den Nerv der Zeit getroffen und dem Studieninteressenten ein echtes Angebot gemacht hat."

Mit Rücksicht auf die hohe Zahl ausländischer und berufstätiger Kandidaten, werden die Bewerbungsverfahren für Masterstudiengänge einige Wochen früher durchgeführt. So bleibt genügend Zeit für eine eventuell notwendige Kündigung des Arbeitsplatzes oder die Anerkennung fremdsprachlicher Dokumente. Auch der Studiengang SENCE, den die Hochschule Rottenburg mit ihren Partnerhochschulen in Stuttgart und Ulm anbietet, hatte so viele Bewerbungen wie noch nie seit seiner Einrichtung im Jahr 2002 und wird deshalb statt der vorgesehenen 25 in diesem Jahr mit 30 Studienanfängern starten.
Mit dieser Gesamtzunahme der Bewerbungen auf Studienplätze an der HFR von 2008 auf 2009 um 70 %, dem zweiten Platz im landesweiten Forschungsranking der Fachhochschulen, der Einrichtung von sechs neuen Professuren in den vergangnen drei Jahren und einer für die Struktur der Hochschule sehr wichtigen Baumaßnahme mit einem Gesamtbauvolumen von über 4 Mio. Euro, stehen an der HFR alle Zeichen auf Zukunft.
Weitere Informationen: http://www.hs-rottenburg.de
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