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Absolventen des Fachbereiches Sozialwesen feierlich verabschiedet

23.07.2009 - (idw) Hochschule Lausitz (FH)

Insgesamt 70 Absolventinnen und Absolventen des Fachbereiches Sozialwesen am Studienort Cottbus der Hochschule Lausitz (FH), darunter sieben aus dem europaweit einzigartigen deutsch-polnischen Studiengang mit der Fachhochschule Gòrzow, erhielten zum Ende des Sommersemesters 2009 ihre Diplomzeugnisse. Ebenso ehrte der Fachbereich Sozialwesen im Rahmen seiner Exmatrikulationsfeier hervorragende Absolventen für ihr Engagement im Studium und in gemeinnützigen Projekten. Der Notendurchschnitt der Absolventen des Fachbereiches Sozialwesen liegt bei 1,9. Mit einem Durchschnitt von 1,1 sind Kathrin Hagen, Hendrik Strumpf und Anika Redmann die besten Absolventen dieses Jahrganges. Der Dekan des Fachbereiches Sozialwesen, Prof. Dr. Ulrich Paetzold, zeichnete im Rahmen der Exmatrikulationsfeier die Absolventin Kathrin Hagen für ein an den Wochenenden realisiertes Projekt zum Thema "Musik und Altenarbeit" aus, in das sie weitere Studierende einbezogen hatte. Ebenso wurden die Absolventinnen des integrierten deutsch-polnischen Studiengangs, Madlen Lewandowski, Franziska Karl, Anika Redmann, und Anne Groß, geehrt. Diesen war es gelungen, ein Projekt zu initiieren, in dessen Rahmen sie Spenden in Höhe von 15.000 Euro für ein schwer krankes Kind sammelten, das in der Berliner Charité operiert werden konnte.

Die aus Großräschen stammende Absolventin Mandy Mehlig freute sich über den von Prof. Dr. Annemarie Jost übergebenen Diplompreis der Cottbuser Psychotherapiepraxis Dr. Jürgen Rimpel, früher Chefarzt der Landesklinik Lübben, und Vera Hähnlein, die selbst Absolventin des Fachbereiches Sozialwesen der Hochschule Lausitz ist. Voraussetzungen waren unter anderem eine überdurchschnittliche Projektarbeit, herausragende Leistungen im Hauptstudium beziehungsweise eine sehr gute Diplomarbeit. Auch für ihr interkulturelles Engagement wurde Mandy Mehlig mit der Teilnahme an einem zweijährigen Fallseminar Systemische Therapie (Psychotherapiegrundausbildung) ausgezeichnet.

Als Gäste der Exmatrikulationsfeier begrüßte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Prof. Dr. Christoph Behrend, den Bürgermeister der Stadt Cottbus, Holger Kelch, und den Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werkes Niederlausitz e.V., Dr. Dieter Baumstümmler. Für den kulturellen Rahmen sorgten Studierende aus dem Fachbereich Musikpädagogik. Mit originellen Charakterisierungen dankten die Absolventen den Lehrenden.

In seinem Grußwort bezeichnete der Bürgermeister die Hochschule Lausitz als sehr wichtigen Partner der Stadt, von dem Impulse für die weitere Entwicklung ausgehen. Besonders hob er die Rolle des Fachbereiches Sozialwesen hervor und machte deutlich, dass zum Beispiel 21 seiner Studierenden in fünf Fachbereichen der Stadt aktuell Praktika absolvieren. Diese gute Zusammenarbeit soll künftig weiterentwickelt werden. "Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute, Glück und Erfolg", sagte der Bürgermeister.

In seiner Ansprache konnte Dekan Prof. Dr. Ulrich Paetzold die Frage, ob ein Studium der Sozialarbeit weiterhin lohnt, ausdrücklich bejahen. Neben neuen Aufgabenstellungen sprechen die Fakten dafür. "Allein in den letzten Wochen haben wir an die 40 offene Stellen zugesandt bekommen, obwohl bereits ein Teil der Absolventen eine Arbeitsstelle hat", erklärte der Dekan. Ein anderes Argument seien die beruflichen Entwicklungschancen. Neben der Vielfalt der Arbeitsmöglichkeiten gebe es durchaus Aufstiegschancen. "Besonders stolz sind wir als Fachbereich, dass die neue Präsidentin des Landesamtes für Soziales und Versorgung - eine der höchsten Stellen in Brandenburg überhaupt - eine Absolventin eines Master-Studienganges an der Hochschule Lausitz ist", sagte Professor Paetzold.

Gleichzeitig wandte er sich gegen eine Anspruchshaltung, ohne eigene Leistung oder Zutun fertige "Produkte" vom Staat geliefert zu bekommen, Hochschulen als "Zulieferbetrieb" für spezifische Wünsche auf Kosten aller zu betrachten. "Wenn Sie als Absolventen von hier weg gehen, sind sie nicht "fertig". Hier setzt jetzt die Verantwortung der Träger und Arbeitgeber ein", sagte er und machte deutlich, dass es selbstverständlich sein sollte, dass Arbeitgeber in die Weiterentwicklung von Beschäftigten investieren, um so eine höhere Qualität der Arbeit zu erreichen. "Auch wir als Hochschule stehen hier als Partner bereit", erklärte der Dekan.

Weitere Informationen: http://www.hs-lausitz.de/fachbereiche/sozialwesen.html - Internetseiten des Fachbereiches Sozialwesen der Hochschule Lausitz
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