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UDE: Effizientere Solarzellen und Leuchtdioden - Innovationsministerium bewilligt 2,2 Mio. Euro

24.07.2009 - (idw) Universität Duisburg-Essen

Solarzellen und Leuchtdioden der nächsten Generation werden die Uni Duisburg-Essen und die Aixtron AG in den kommenden drei Jahren entwickeln. Für ihr Projekt zur innovativen Energieversorgung "NaSoL" (Halbleiter-Nanodrähte für Solarzellen und Leuchtdioden) erhalten die Kooperationspartner vom nordrhein-westfälischen Innovationsministerium 2,2 Millionen Euro. NaSoL gehört wie auch das andere eingereichte UDE-Projekt NETZ zu den insgesamt 15 Siegern des Landeswettbewerbs "NanoMikro+Werkstoffe.NRW" und untermauert einmal mehr die herausragende Stellung der UDE in den Nanowissenschaften. Die zwei beteiligten UDE-Forschergruppen aus der Elektrotechnik und Informationstechnik und das marktführende Industrieunternehmen aus Aachen arbeiten an Solarzellen und Leuchtdioden auf Nanodraht-Basis, um sie wesentlich effizienter und leistungsstärker zu machen. Die Halbleiter-Schichtsysteme, die bislang in beiden Produkten verwendet werden, sind, was die Kosten und das Material betrifft, ausgereizt. "Die innovativen Halbleiter-Nanodrähte wären nicht nur erheblich leistungsfähiger sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Abgabe von Licht; sondern sie versprechen auch sehr geringe Verluste beim Energietransport", erklärt Prof. Dr. Franz-Josef Tegude. Er leitet das Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik (ZHO), das gemeinsam mit dem Fachgebiet Werkstoffe der Elektrotechnik von Uni-Seite das Projekt trägt. "Wir entwickeln ein neues technologisches Verfahren, bei dem hochperfekte Halbleiterkristalle auf einem kostengünstigen Substrat hergestellt werden. Ihre Strukturen haben eine größere Oberfläche und können so mehr Licht aufnehmen bzw. abgeben."

Die Partnerschaft zwischen Uni und Aixtron sei eine optimale Konstellation, um in absehbarer Zeit zum Erfolg zu kommen, so Tegude: "Mit dem Marktführer auf dem Gebiet der Anlagenherstellung und den Expertisen unserer Uni zur Prozessentwicklung, Analytik und Bauelementherstellung können wir rasch eine Technologieplattform für Solarzellen und Leuchtdioden aufbauen. Wir gehören zu den ersten, die in dieser Form Halbleiter-Nanodrähte verwenden, und verfügen mit dem an der Uni ansässigen Netzwerk OpTech-Net über beste Kontakte zu Endabnehmern. Das sind klare Wettbewerbsvorteile. Die Produktion von Ressourcen sparenden, kostengünstigen Komponenten für die Optoelektronik und die Photovoltaik sichert und schafft nicht zuletzt auch Arbeitsplätze."

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Franz-Josef Tegude, Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik, Tel. 0203/379-3391, franz.tegude@uni-due.de
Prof Dr. Michael Heuken, AIXTRON AG, Tel. 0241/8909-154, M.Heuken@aixtron.com

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