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Fördermittel für die Forschung um fast ein Drittel gestiegen

28.07.2009 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Drittmittelausgaben ohne die Medizin liegen im Jahr 2008 bei rund 71 Millionen Euro Eine erhebliche Steigerung ihrer Fördermittel für die Forschung kann die Universität Heidelberg verzeichnen: So lagen die Drittmittelausgaben der zehn Fakultäten an der Ruperto Carola - ohne die Medizin in Heidelberg und Mannheim - 2008 bei rund 71 Millionen Euro. Sie sind damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 28 Prozent gestiegen. Die außerordentlich positive Entwicklung ist nicht allein auf die Exzellenzinitiative zurückzuführen. Auch ohne diese zusätzlichen Fördergelder ergibt sich eine Drittmittelsteigerung um knapp elf Prozent.

Insgesamt lagen die Drittmittelausgaben an der Universität Heidelberg mit den beiden Medizinischen Fakultäten im vergangenen Jahr bei rund 153 Millionen - gegenüber rund 139 Millionen Euro im Jahr 2007. Prof. Dr. Kurt Roth, Prorektor für Forschung und Struktur: "Für eine forschungsstarke Universität wie die Ruperto Carola sind Drittmittel aus Förderwettbewerben, Forschungsaufträgen, Preisen, Stipendien oder Zuschüssen von enormer Bedeutung, will sie ihre Position unter den Spitzenhochschulen weltweit behaupten und ausbauen." Für das Jahr 2009 ist eine erneute Steigerung der Drittmittelausgaben zu erwarten. Wichtigster Geldgeber bleibt auf nationaler Ebene mit knapp 38 Millionen Euro für alle zwölf Fakultäten weiterhin die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Eine herausragende Position nimmt die Ruperto Carola auch im internationalen Wettbewerb um Drittmittel ein. So konnten beispielsweise bei der Ausschreibung des Europäischen Forschungsrates vier "Starting Grants" für exzellente Nachwuchswissenschaftler, darunter ein Grant für einen jungen Forscher in den Geisteswissenschaften, sowie zwei "Advanced Grants" für Spitzenforscher eingeworben werden. "Dieser Erfolg ist in Deutschland einmalig", betont der Leiter des Forschungsdezernates, Dr. Sigurd Weinreich. Um die Beratungstätigkeit in der Universität bei der Beantragung von Drittmitteln weiter auszubauen und zu intensivieren, wurde im vergangenen Jahr der "Heidelberg Research Service" mit Exzellenzmitteln eingerichtet.

Auch im Rahmen der Bundesförderung sind die Drittmittelausgaben deutlich gestiegen: So haben die Ministerien des Bundes die Forschungsaktivitäten der zehn Fakultäten - ohne die Medizin - im Jahr 2008 mit rund 12,5 Millionen Euro gefördert. Dies ist gegenüber 2007 eine Steigerung um 19 Prozent. Im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung waren 2008 gleich zwei Anträge mit Beteiligung der Ruperto Carola erfolgreich; die daraus finanzierten Projekte haben bereits zum Jahreswechsel ihre Arbeit aufgenommen. Die Förderung des Deutsche Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für internationale Kontakte von Lehrenden und Studie­renden stieg um 26 Prozent.

Rückfragen bitte an:
Universität Heidelberg
Kommunikation und Marketing
Dr. Michael Schwarz, Pressesprecher
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311
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