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Digitale Medien in der Beschäftigungstherapie: FH FFM plant Labor zur Erprobung neuer Technologien

30.07.2009 - (idw) Fachhochschule Frankfurt am Main

Um Studierende auch im Einsatz neuer Medien in den unterschiedlichen Einsatzfeldern der sozialen und pflegerischen Arbeit auszubilden, plant der Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM) ein "Social and Health Care Lab" (Labor für Sozial- und Gesundheitspflege). Dort sollen neue Technologien für die Lehre und Forschung zur Verfügung gestellt und erprobt werden. Innerhalb des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit sollen zum Beispiel die Lebensqualität und Nutzerorientierung in der Altenhilfe - insbesondere der Einsatz neuer Technologien in der Beschäftigungstherapie - erforscht werden, heißt es seitens der FH FFM.

So würden die Studierenden zunächst mit den Strukturen und Hintergründen in der Altenhilfe vertraut gemacht und lernten die Instrumente und Methoden der Beschäftigungstherapie kennen. Mit diesen Kenntnissen erprobten sie dann im Projekt in Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern in verschiedenen Altenhilfeeinrichtungen den Einsatz neuer Medien, so die Hochschule. Diese seien beispielsweise Wii-Videospielkonsolen, die therapeutische Roboter-Robbe PARO oder auch Internetanwendungen und PC-Spiele. Die Untersuchungsfragestellung der Studierenden sei, ob und wie diese neuen Medien zur Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Einrichtungen beitragen und ob damit die soziale Interaktion und Kommunikation gefördert werden kann.

"Technologische Entwicklungen machen auch vor der sozialen und pflegerischen Arbeit nicht halt", erklärt Barbara Klein, Professorin am Fachbereich 4. "Auf meiner Reise nach Australien konnte ich den Einsatz der Wii-Konsole als beschäftigungstherapeutisches Instrument bei pflegebedürftigen alten Menschen beobachten. Wir brauchen auch in Deutschland Untersuchungen zum Einsatz neuer Medien, um herauszufinden, ob sie das Wohlbefinden alter Menschen steigern. Darum plant der Fachbereich die Einrichtung des Labors", so Klein.

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