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Finanzkrise im Unterricht behandeln: Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer an der RUB

03.08.2009 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Schneller als die Schulbücher

Die weltweite Wirtschaftskrise verläuft so rasant, dass kein Schulbuch hinterherkommt. Wie sich das Thema aktuell in den Unterricht einbeziehen lässt, zeigt die Lehrerfortbildung "Finanz und Wirtschaftskrise: Wie bringe ich das Thema in den Unterricht?" am 29. August 2009 an der RUB (9-15 Uhr, Veranstaltungszentrum Mensagebäude). Sie wird veranstaltet vom Zentrum für Lehrerbildung (ZFL), der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM, der GEW Bochum und der Akademie der RUB. Anmeldeschluss ist der 14. August. Viele sind persönlich betroffen

Die Finanz- und Wirtschaftskrise und ihre Folgen sind nicht nur ein gesellschafts-politisch aktuelles Thema, sondern betrifft Jugendliche in vielerlei Hinsicht persönlich. Dies macht das Thema auch in der Schule zu einem wichtigen Unterrichtsgegenstand. Der Verlauf der Krise besaß jedoch ein höheres Tempo als Schulbuchverlage normalerweise benötigen, um entsprechende Publikationen und Unterrichtsmaterialien herauszugeben. Das Fortbildungsangebot soll Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer zum einen für das Thema sensibilisieren und über Zusammenhänge informieren. Zum anderen dient ein für den Nachmittag geplanter Workshop der didaktischen Schulung. Experten aus der Sozialwissenschaft erarbeiten gemeinsam mit den Workshopteilnehmern Umsetzungsmöglichkeiten. In einer Ausstellung können die Teilnehmer schließlich Unterrichtsmaterialien zu dem Thema kennenlernen.

Interessant für alle Fächer

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Fächer. Während im SoWi- und Politikunterricht klassischerweise die Frage danach, wie Wirtschaft funktioniert, eine Rolle spielt, ist es für den Religions- oder Philosophieunterricht spannend, zu hinterfragen, wie Werte- und Ethikmaßstäbe sich auf das aktuelle Wirtschaftsgeschehen beziehen lassen. Im Deutschunterricht dagegen kann die Berichterstattung in verschiedenen Medien zu dem Thema analysiert werden. Unabhängig vom Fach gilt es, Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, die Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit in der eigenen Familie erleben.

Zielgruppe und Gebühr

Angesprochen sind Referendar/innen und Lehrer/innen aller Fächer, die in den Sekundarstufen I + II unterrichten. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro (für Referendare ermäßigt 10 Euro).

Weitere Informationen

Dr. Christiane Mattiesson, Zentrum für Lehrerbildung der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-11941, E-Mail: christiane.mattiesson@rub.de

Programm der Fortbildung:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/zfl/pdfs/sonstige/flyer.pdf

Redaktion: Meike Drießen
Weitere Informationen: http://www.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/zfl/pdfs/sonstige/flyer.pdf - Programm der Fortbildung
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