Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 21. Januar 2020 

Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989: Wissenschaftler stellen Forschungsergebnisse vor

03.08.2009 - (idw) Zentrum für Zeithistorische Forschung

Einladung zur Pressekonferenz Die Ergebnisse ihres gemeinsamen Dokumentationsprojekts "Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1991" stellen das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und die Stiftung Berliner Mauer auf einer Pressekonferenz am Dienstag, dem 11. August 2009, 11.00 Uhr, im Dokumentationszentrum Berliner Mauer vor. Die Resultate sind in einem biographischen Handbuch zusammengefasst, das im Christoph Links Verlag erscheint.

"Mit unserer umfangreichen Dokumentation liegen erstmals quellengestützte, differenzierte und überprüfbare Angaben über die Menschen und ihre Schicksale vor, die an der Berliner Mauer ums Leben kamen", so Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des ZZF. Er unterstreicht damit die Bedeutung des mehrjährigen, vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Forschungsprojekts.

Die nun vorliegenden Ergebnisse, das Handbuch mit den Biographien von 136 Todesopfern und das Ausstellungs-Terminal stellen die Leiter des Projekts, Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF) und Dr. Maria Nooke (Gedenkstätte Berliner Mauer) vor. Sie haben zusammen mit ihrem Wissenschaftler-Team für die Dokumentation umfangreiches Akten- und Archivmaterial ausgewertet, darunter erstmals auch staatsanwaltschaftliche Akten aus den Mauerschützen-Prozessen, und darüber hinaus mit zahlreichen Angehörigen und Freunden von Todesopfern gesprochen.

Die biographischen Texte zu den Todesopfern sind auch auf der Internet-Seite http://www.chronik-der-mauer.de/ unter der Rubrik "Opfer der Mauer"
abrufbar. Die Website ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio.

Zum Jahrestag des Mauerbaus am 13. August werden die Besucher der Gedenkstätte Berliner Mauer die Biographien, ergänzt um zahlreiche Wort-, Bild-, Ton- und Film-Dokumente zur Lebensgeschichte, zu den Todesumständen, den Reaktionen in Ost und West sowie zur juristischen Aufarbeitung über ein interaktives Terminal abrufen können.

Ablauf, Ort und Zeit der Pressekonferenz

Dienstag, den 11. August 2009, 11.00 Uhr
Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Str. 111, D-13355 Berlin

Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des ZZF, und Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer

Ansprache von Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien

Vorstellung der Projektergebnisse, des biographischen Handbuchs und des Ausstellungs-Terminals durch die Projektleiter Dr. Hans-Hermann Hertle und Dr. Maria Nooke

Weitere Informationen:
Dr. Hans-Hermann Hertle
Tel.: 0331-289 91 31

Rezensionsexemplare:
Edda Fensch

Ch. Links Verlag (Presse):
Tel.: 030-44 02 23-10

Prof. Dr. Martin Sabrow
sabrow@zedat.fu-berlin.de
Weitere Informationen: http://www.zzf-pdm.de - Das Zentrum für Zeithistorische Forschung im Internet http://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de - Die Stiftung Berliner Mauer im Internet http://www.chronik-der-mauer.de - Die Todesopfer an der Berliner Mauer im Internet
uniprotokolle > Nachrichten > Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989: Wissenschaftler stellen Forschungsergebnisse vor
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/181893/">Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989: Wissenschaftler stellen Forschungsergebnisse vor </a>