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Hören verbindet: Oldenburg - Hannover / Hannover - Oldenburg ganz nah

24.08.2009 - (idw) HörTech, Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik

"Hören verbindet! Und zwar nicht nur Menschen, sondern auch Regionen", so das Fazit von Bettina Wulff, Gattin des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff, der Schirmherr des Hörzentrums Hannover ist. "Die Verbindung der Medizintechnik mit der Audiotechnologie in Oldenburg und Hannover ist weltweit einzigartig. Mit Blick auf den demografischen und technologischen Wandel bietet sie erhebliches Entwicklungspotenzial für Niedersachsen", sagte Lutz Stratmann, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Frau Wulff und Stratmann nahmen an einer Videokonferenz zwischen dem Hörzentrum Hannover und dem Haus des Hörens in Oldenburg teil, wo am Sonntag zeitgleich ein Tag der offenen Tür stattfand. In einer einzigartigen Parallelaktion erlebten die Besucher im Haus des Hörens per Live-Übertragung gemeinsam mit den Besuchern im Hörzentrum Hannover neueste Erkenntnisse und innovative Technologien rund ums Hören. Im Auditory Valley arbeiten Wissenschaftler, Mediziner und Unternehmen an beiden Standorten eng zusammen und leisten Einzigartiges, um die Lebensqualität für Menschen mit Hörproblemen zu steigern.

"Oldenburg - Hannover / Hannover - Oldenburg ganz nah! Unter diesem Motto wollen wir den Besuchern zeigen, wie wir im Auditory Valley mit der Zusammenführung der medizinischen und technologischen Hörkompetenz an beiden Standorten eine internationale Führungsposition erarbeitet haben, um die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Hörproblemen stetig zu verbessern und auch Normalhörenden das Hören in akustisch anspruchsvollen Situationen zu erleichtern", erklären der Direktor der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover und des Hörzentrums Hannover Prof. Dr. Thomas Lenarz und der wissenschaftliche Leiter des Haus des Hörens Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (Universität Oldenburg und HörTech) im Rahmen der Veranstaltung.

Und was es rund ums Hören zu hören gibt, davon konnten sich die mehr als Tausend Besucher je Standort in Oldenburg und Hannover bei Mitmachaktionen, Vorführungen und Vorträgen beeindrucken lassen. Von der Faszination "Wie hört der Mensch" über Hörtests und Schwerhörenden-Simulationen bis hin zur akustischen Reise durch den Klang unserer Zeit - die Mitarbeiter der Hörzentren boten den großen und kleinen Besuchern vielfältige Hörerlebnisse.

"Wir freuen uns, dass so viele Bürger den Tag der offenen Tür an beiden Standorten wahrgenommen haben. Uns ist es wichtig, den von Schwerhörigkeit betroffenen Menschen und ihren Angehörigen zu zeigen, mit welchen innovativen Technologien und medizinischen Verfahren Hördefizite abgebaut werden können. Vor allem wollen wir die Menschen für die Bedeutung des Hörens sensibilisieren und Ihnen die Scheu vor der Anwendung von Hörsystemen nehmen", so Dr. Corinna Pelz, die im Haus des Hörens für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Die Relevanz der Thematik wurde besonders in den Grußworten von Bettina Wulff, Gattin des Ministerpräsidenten Christian Wulff deutlich. Sie machte die Gäste an beiden Standorten darauf aufmerksam, dass in Deutschland rund 15 Millionen Menschen schwerhörig sind und jeden Tag sogar ein bis zwei Kinder gehörlos geboren werden.

Je nach Schweregrad und medizinischer Diagnose bietet der Markt moderne Hightech-Lösungen an, die aufgrund der Forschungsarbeiten in Oldenburg und Hannover erst möglich wurden. Von diesen Hörgeräten und Cochlea-Implantaten konnten sich die Besucher einen Eindruck verschaffen. Besonders beeindruckend für die Besucher war, wie viel Technik in so kleinen Geräten steckt und dass die Versorgung mit Cochlea-Implantaten weiterhin weltweit führend in Hannover angeboten wird.

Und dass die Akteure im Auditory Valley nicht nur zu einer erheblichen Steigerung der Lebensqualität von Millionen Betroffenen beitragen, sondern mit ihren Ideen und weltweit anerkannten Forschungsleistungen auch zum wirtschaftlichen Wachstum in der Region beitragen, konnten die Besucher in einem gemeinsamen Gespräch mit Wissenschaftsminister Lutz Stratmann und Professor Birger Kollmeier erfahren. Das Land Niedersachsen fördert die Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Auditory Valley, um die nationale und internationale Bedeutung des Hörstandorts noch weiter auszubauen und eine Führungsposition in Europa zu erlangen.

Pressekontakte:
Zühlke Scholz & Partner
Agentur für Kommunikation
Yvonne Küchler
Tel: 030 / 40 88 94-11, Fax: -94
eMail: y.kuechler@zsp-berlin.de

HörTech gGmbH
Dr. Corinna Pelz
Tel: (0441) 21 72-203, Fax: -350
eMail: C.Pelz@HoerTech.de

HNO-Klinik und Hörzentrum Hannover der MHH
Bettina S. Dörr
Tel: 0511/532-6846, Fax: -6833
eMail: doerr@hoerzentrum-hannover.de

Redaktioneller Hinweis:
Der weltweit einzigartige Forschungs- und Entwicklungscluster Auditory Valley führt seit mehreren Jahren die umfassenden Expertisen in der Region Oldenburg/Hannover in Niedersachsen rund um das Thema Hören (Hörsysteme, Hördiagnostik) zusammen und greift in Kooperation mit den welt¬weit führenden Industrieunternehmen das volkswirtschaftlich wichtige Problem der Kommunika¬tionsstörungen durch Schwerhörigkeit auf. Der Verbund umfasst die gesamte Wertschöpfungskette hochtechnologischer Hörsysteme von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Produkteinführung, Versorgung der Betroffenen und Evaluation/Qualitätssicherung. Zu den Clusterpartnern gehören u.a. die HörTech gGmbH, das Hörzentrum Oldenburg, die Universität Oldenburg, die Medizinische Hochschule Hannover, das Hörzentrum Hannover, die Leibniz Universität Hannover, die Fachhochschule Oldenburg, das Fraunhofer Institut, sowie die Industrieunternehmen SIEMENS, SENNHEISER, COCHLEAR, KIND, PHONAK, AURITEC, WIDEX, THOMSON, OTICON, ADVANCED BIONICS und EWE.

Weitere Informationen: http://www.auditory-valley.com http://www.audiologie-niedersachsen.de
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