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TIEFSEE

04.09.2009 - (idw) Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu

Sonderausstellung im Museum für Naturkunde Berlin
Vom 15. September bis 31. Januar 2010 Teufelsangler und Vipernfisch; Tintenfische - so riesig, dass sie Walen gefährlich werden können; Seelilien, die vor Millionen Jahren schon auf der Erde lebten; Würmer, die an kochend heißen Quellen in ewiger Finsternis leben: das sind einige der wenigen Dinge, die Forscher mittlerweile der Tiefsee als Geheimnis entrissen haben. Die Sonderausstellung "Tiefsee" gewährt Einblicke in eine Welt, die bisher schlechter erforscht ist als der Mond. Bisher waren mehr Menschen im Weltraum als in den eiskalten Tiefen der Weltmeere unterhalb 4000 Metern. Aber was bekannt ist, lässt die Herzen der Biologen und Naturliebhaber höher schlagen. Die Ausstellung zeigt Spannendes von den Mythen der Seeungeheuer vergangener Zeiten bis zur modernen Tiefseeforschung. Mit 45 originalen Alkoholpräparaten und 35 Modellen, darunter Riesenmodelle vom Pottwal und Kalmar, präsentieren wir dem Publikum eine facettenreiche, geheimnisvolle Welt. Ein Highlight ist die virtuelle Tauchfahrt in einem elf Meter langen U-Boot.

Die Sonderausstellung "Tiefsee" ist eine Wanderausstellung des Naturhistorischen Museums Basel und des Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt am Main, mit zahlreichen Originalexponaten aus dem Museum für Naturkunde Berlin.

Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin:
"Die Vielfalt der Tiefsee ist noch weitgehend unerforscht. Wir plündern und schädigen diese unbekannten Bereiche, bevor wir sie kennen. Es ist erschreckend, wie wenig Regelungen es bisher zur Nutzung der Tiefsee-Ressourcen und zum Schutz dieses Ökosystems gibt. Doch die Menschheit ist viel stärker von der Tiefsee abhängig, als uns erscheinen mag und wir dies bislang auch erforscht haben. Deutschland war und ist seit der Valdivia-Expeditition kräftig an der Erforschung der Tiefsee beteiligt, aber das Abenteuer und die Erkenntnisreise muss noch weiter gehen. Auch für die Tiefsee gilt: Nur was wir kennen und verstehen, können wir auch nachhaltig nutzen."

Fotos zur Ausstellung sowie das ausführliche Pressematerial erhalten Sie unter:
http://download.naturkundemuseum-berlin.de/presse/Tiefsee

Pressekontakt:
Dr. Gesine Steiner, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49(0)30 2093 8917 Fax. +49(0)30 2093 8914
e-mail info@mfn-berlin.de ; www.naturkundemuseum-berlin.de

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