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Rheuma - zwischen High-Tech-Medizin und Kostendruck

08.09.2009 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

14. Thüringer Rheumatologiesymposium am 12. September am Universitätsklinikum Jena Jena. Etwa 100 Ärzte erwarten die Organisatoren aus dem Rheumazentrum am Universitätsklinikum Jena zum 14. Thüringer Rheumasymposium am kommenden Wochenende.

Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Verbindung rheumatologischer Krankheitsbilder mit anderen Erkrankungen, so mit Diabetes mellitus, mit hämatologischen Veränderungen und mit Schuppenflechte. "Wir beobachten seit Jahren ein erhöhtes Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei unseren Rheumapatienten", nennt PD Dr. Peter Oelzner, Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin III des Jenaer Uniklinikums ein weiteres Krankheitsbild, das im Zusammenhang mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung gesehen werden sollte. Darüber hinaus sind auch differentialdiagnostische Probleme bei seltenen rheumatischen Syndromen und neue medikamentöse Therapieansätze Themen von Fachvorträgen.

Das Symposium bietet auch die Gelegenheit zum Rückblick: Der langjährige Leiter des Bereiches Rheumatologie und Osteologie an Universitätsklinikum Jena, Prof. Dr. Gert Hein, der auch die Reihe der Thüringer Rheumatologie-Symposien ins Leben gerufen hat, beendet im Oktober seine Tätigkeit als Universitätsprofessor. "Eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Innovationen in den letzten drei Jahrzehnten haben uns in die Lage versetzt, rheumatische Erkrankungen heute sehr effektiv bekämpfen zu können", so Professor Hein. "Umso mehr gilt es künftig, den optimalen Weg im Spannungsfeld zwischen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten einerseits sowie ökonomischen und administrativen Zwängen andererseits zu finden."

14. Thüringer Rheumatologiesymposium
12. September 2009, 8.00 Uhr
Steigenberger Hotel Esplanade, Carl-Zeiß-Platz 4, 07743 Jena

Kontakt:
Prof. Dr. Gert Hein, PD Dr. Peter Oelzner
Leiter Rheumatologie und Osteologie, Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641 / 9324311
E-Mail: Christina.Manitz[at]med.uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.uniklinikum-jena.de
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