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Wissenschaft im Rathaus: Neue Wege der Energieversorgung - Status quo und Visionen

09.09.2009 - (idw) Technische Universität Dresden

Das Bewusstsein, nicht wie bisher weitermachen zu können, weil die natürlichen Ressourcen schwinden und wir vor den klimatischen Veränderungen nicht die Augen verschließen können, zwingt uns dazu, unsere Energiegewinnung grundlegend in Frage zu stellen und nach Alternativen zu suchen.

Über mögliche Zukunftsszenarien, innovative Ideen und die Notwendigkeit einer intensiven wissenschaftlichen Forschung referiert Prof. Dr. Ferdi Schüth am 16. September um 19 Uhr im Plenarsaal des Dresdner Rathauses im Rahmen der Veranstaltung "Wissenschaft im Rathaus" unter dem Titel "Elemente eines neuen Energiesystems - Antworten aus der Wissenschaft".

Dabei geht er in seinem Vortrag nicht nur der Frage nach, aus welchen alternativen Quellen wir in Zukunft unsere Energie beziehen könnten, sondern auch, welche Konsequenzen und massiven Veränderungen sich daraus für das gesamte Energiesystem ergeben - von der Erschließung der Quellen und der Weiterverarbeitung über den Transport der Energie bis hin zu den Speichermedien und dem Nutzungsverhalten der Verbraucher.
Aus erster Hand informiert Prof. Dr. Schüth über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Thematik und erklärt, welche Wege schon in Richtung einer nachhaltigeren Energieversorgung beschritten wurden und von welchen Durchbrüchen die Wissenschaft noch träumt. Visionäre Ideen gibt es viele: die effiziente Nutzung natürlicher, regenerativer Ressourcen wie Sonnenstrahlung und Biomasse, "intelligente" Stromnetze, neue Speicher für elektrische Energie oder weitgehend energieautarke Wohnungen, die auf elektrischen Systemen beruhen. Welche sich davon in die Realität umsetzten lassen, hängt letztendlich auch davon ab, wie viel Energie wir in die Forschung stecken.

Der Referent Ferdi Schüth war von 1995 bis 1998 Professor für Anorganische Chemie an der Universität Frankfurt/Main. Seit 1998 ist er Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr. Für die Max-Planck-Gesellschaft repräsentiert der vielfach für seine Forschungsarbeit ausgezeichnete Chemiker Energiethemen und veröffentlichte in diesem Zusammenhang die Publikation "Zukunft der Energie - Die Antwort der Wissenschaft".

Kontakt für Journalisten: Uta Gneiße, Tel. 0351 8712214, E-Mail: gneisse@pks.mpg.de

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