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Internationales Symposium zur Umwelt-Biogeochemie

10.09.2009 - (idw) Universität Hamburg

Der Klimawandel beeinflusst nicht nur die Vorgänge in der Atmosphäre; er verändert auch unseren Lebensraum und unsere Böden. Vom 14. bis 18. September 2009 werden rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 39 Ländern biogeochemische Prozesse auf dem 19. "International Symposium on Environmental Biogeochemistry" (ISEB) am KlimaCampus der Universität Hamburg diskutieren. Überall auf der Erde ist der Einfluss des Menschen auf die Umwelt messbar. Die Böden spielen für das Klima und den globalen Kohlenstoffkreislauf eine elementare Rolle. Durch die Bodenatmung werden große Mengen Kohlenstoffdioxid frei gesetzt. Da die Bodenorganismen bei steigenden Temperaturen aktiver werden, könnte dies dazu führen, dass zukünftig mehr Methan und Kohlenstoffdioxid an die Atmosphäre abgegeben werden. Eine Konsequenz daraus wäre die Verstärkung des Treibhauseffektes.

Extreme Wetterereignisse infolge des Klimawandels verändern ebenfalls die biochemischen Bodenprozesse. So können Trockenheit, aber auch extreme Kälte die Bodenatmung und Mineralisierung im Untergrund empfindlich stören.

Für Rückfragen:

Prof. Dr. Eva-Maria Pfeiffer
Institut für Bodenkunde
Tel.: 040-4 28 38-41 94
E-Mail: empfeiffer@ifb.uni-hamburg.de

PD Dr Oliver Dilly
School of Integrated Climate System Sciences
KlimaCampus, Universität Hamburg
Tel.: 040-4 28 38-75 98
E-Mail: oliver.dilly@zmaw.de

Ute Kreis
KlimaCampus
Universität Hamburg
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040-4 28 38-45 23
E-Mail: ute.kreis@zmaw.de

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