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Uni Stuttgart und AUDI AG - Erstes HIN.Jugend.Kolleg in Neckarsulm mit SOFIA, der fliegenden Sternwarte

28.10.2009 - (idw) Universität Stuttgart

Ein neues Technik-Highlight können Real- und Gymnasialschüler ab den achten Klassen in der Region Neckarsulm erleben. Das bereits am AUDI Standort Ingolstadt erprobte Erfolgsmodell "Jugend.Kolleg" wird ab Oktober 2009 auch am Standort Neckarsulm angeboten. Das HIN.Jugend.Kolleg wird gemeinsam von den Hochschulinstituten Neckarsulm (HIN - Universität Stuttgart und Karlsruhe Institute of Technology) und der AUDI AG getragen. Bei der ersten Veranstaltung dieser Reihe gibt es am 29. Oktober 2009 Spannendes zu sehen, zu hören und auszuprobieren. Zunächst wird Prof. Alfred Krabbe vom an der Universität Stuttgart angesiedelten Deutschen SOFIA Institut vortragen, warum Astronomen in ein riesiges Flugzeug ein Loch schneiden und ein großes Teleskop hineinsetzen: Ziel ist die Sternenbeobachtung mit Infrarot-Astronomie. SOFIA fliegt hoch über der Wolken- und Dunstschicht der unteren Erdatmosphäre, denn die dort vorhandenen Wassertröpfchen absorbieren den größten Anteil infraroter Strahlung. Die dafür erforderliche Technik der Wärmebildfotografie können die jungen Forscher anschließend gleich selbst ausprobieren, sich statt in "schwarz und weiß" in "warm und kühl" fotografieren lassen und auch selbst Hand an Experimente legen. Zudem gibt es ein Rahmenprogramm mit Infoständen der Universität Stuttgart und der AUDI AG sowie eine AUDI Werksführung.

Das HIN.Jugend.Kolleg wird künftig zweimal im Jahr stattfinden. Es ist geplant, dass sich die Universität Stuttgart und das Karlsruhe Institute of Technology bei der Präsentation verschiedener technikbezogener Themen abwechseln werden. Passend zum aktuellen Jahr der Astronomie hat Prof. Krabbe die erste Präsentation übernommen. Das Studienbüro Maschinenbau der Universität Stuttgart (Mechanical Engineering Center, MEC) steht als Organisationsleitung gerne für Rückfragen zur Verfügung.

SOFIA, das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie:
Im Rahmen eines deutsch-amerikanischen Kooperationsprojektes wird die fliegende Sternwarte SOFIA, eine umgebaute Boeing 747 SP mit einem 2,7-Meter Teleskop an Bord, von Stuttgarter Wissenschaftlern betreut. Erste Beobachtungen werden voraussichtlich ab 2010 stattfinden. Später wollen Astronomen dann mehrmals wöchentlich mit SOFIA abheben, um zum Beispiel die Entstehung junger Sterne und Planetensysteme zu beobachten oder das Zentrum unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, genauestens zu untersuchen.

Weitere Informationen zum Deutschen SOFIA-Institut unter
http://www.dsi.uni-stuttgart.de/

Weitere Informationen bei Christine dos Santos Costa, Leiterin Studienbüro Maschinenbau der Universität Stuttgart, Campus Vaihingen, Pfaffenwaldring 9, Tel. 0711/685-66468, -66046, Fax 0711/685-66957, costa@f07.uni-stuttgart.de, http://www.gkm.uni-stuttgart.de/mec

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