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Hochschule Regensburg feiert "selbstbewusst" 50 Jahre Ingenieurstudium

28.10.2009 - (idw) Hochschule Regensburg

Regensburg. "Wir feiern 50 Jahre Ingenieurstudium an unserer Hochschule heute sehr selbstbewusst", sagte Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein beim Festakt der Hochschule für angewandte Wissenschaften Regensburg (HS.R) am Samstag, 24. Oktober 2009. Über 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Hochschullandschaft waren der Einladung in den Josef-Stanglmeier-Saal gefolgt. Den Festvortrag hielt Franz Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Finanzen, stellvertretend für Georg Fahrenschon, der wegen der Koalitionsverhandlungen kurzfristig absagen musste. Pschierer kündigte an, dass das Finanzministerium den räumlichen Ausbau der Hochschule "wohlwollend prüfen" wolle. Präsident Prof. Dr. Eckstein hatte zuvor deutlich gemacht, wie wichtig die Neubauten für die stark wachsende Hochschule seien. Auf großes Interesse stieß auch der Tag der offenen Tür der Hochschule von 13 bis 17 Uhr. Gute Stimmung herrschte auf dem Alumni-Fest am Abend, bei dem sich ehemalige und aktuelle Mitglieder der Hochschule zu Musik von "Luis Trinkers Höhenrausch" amüsierten.

Präsident Prof. Dr. Eckstein betonte in seiner Rede beim Festakt am Vormittag, die Bedeutung der Hochschule für die Region. Er ließ die Entwicklung der HS.R Revue passieren: Von den Anfängen im Jahr 1846 mit der damaligen privaten Baugewerkschule, über die Inbetriebnahme der "Ingenieurschule Regensburg" im Jahr 1959, die Gründung des "Johannes-Kepler-Polytechnikums" 1961 und der Fachhochschule 1971 bis hin zu der heutigen Hochschule für angewandte Wissenschaften, die sich neben der Lehre auch der angewandten Forschung und der Weiterbildung widmet. Die Hochschule hat in diesem Wintersemester mit über 6.500 Studierenden eine neue Rekordzahl erreicht. "Jetzt müssen allerdings auch noch die Räume folgen", appellierte Prof. Dr. Eckstein in Richtung Pschierer, Staatssekretär für Finanzen. Finanzminister Georg Fahrenschon werde sich dem Thema wohlwollend annehmen, versprach Pschierer in seiner Rede. Er sprach über die Bedeutung von Hochschulen für eine zukunftsorientierte Finanz- und Wirtschaftspolitik im Allgemeinen. Pschierer erläuterte dabei die Rolle der Politik. Größte Herausforderung sei es, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Pschierer forderte, auf den Frauenanteil in den sogenannten MINT-Studiengängen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu achten. Der Staatssekretär lobte die Hochschule Regensburg für deren hervorragende Kooperation mit der Wirtschaft in der Region. "Die Hochschule Regensburg ist am Puls der Zeit", sagte Pschierer abschließend. Bürgermeister Joachim Wolbergs betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig die Hochschule für die Stadt Regensburg sei. "Wir wissen, was wir der Hochschule zu verdanken haben, eigentlich fast alles was die Prosperität in Regensburg ausmacht", so Wolbergs. Auch Franz Löffler, Bezirkstagspräsident der Oberpfalz, lobte bei seinem Grußwort die HS.R. Er sprach von der Hochschule als Erfolgsmodell für die gesamte Region.

Dipl.-Ing. (FH) Horst Kohl, Vorsitzender der Bezirksgruppe Regensburg des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), verlieh gemeinsam mit Präsident Prof. Dr. Eckstein und Prof. Dr. Erich Kohnhäuser, Präsident a. D. der Hochschule Regensburg, im Anschluss die VDI-Preise 2009. Für ihre Abschlussarbeiten wurden folgende Absolventen mit dem VDI-Preis 2009 ausgezeichnet: Renate Schambeck, Andreas Apelsmeier, Florian Weiss, Florian Dams, Markus Kaiser, Teresia Fent. VDI Leistungspreise erhielten Ulrike Stumvoll, Josef Heimerl, Alexej Jukkert und Simon Isenberg. Für ihr studentisches Engagement in Bezug auf den VDI Arbeitskreis Studenten Jungingenieure wurden Gerald Thonigs und Theresia Sonnleitner gewürdigt.

Auf großes Interesse stieß der Tag der offenen Tür der Hochschule von 13 bis 17 Uhr. Über den Tag verteilt informierten sich rund 2.000 Besucher über das Innenleben der Hochschule. An allen Standorten präsentierten sich die acht Fakultäten mit Ständen und Aktionen. Die Fakultät Maschinenbau veranstaltete zum Beispiel einen "Labor-Zehnkampf" durch zehn ihrer Labore. Die Fakultät Informatik und Mathematik präsentierte unter anderem den Lego Mindstorm-Roboter. Bei der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik hatte das Reinraumlabor geöffnet, in dem die Professoren den Besuchern Einblicke in die Halbleiterforschung gewährten.


Am Abend fand in der Mensa noch das Alumni-Fest statt. Zirka 350 Gäste folgten der Einladung zum Buffet und zu der Feier mit fetziger Musik von "Luis Trinkers Höhenrausch" und einer Jonglage-Einlage von Erik Müller-Rochholz.
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