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Forschen im 21. Jahrhundert - Siegerentwurf für neues Forschungszentrum begeistert Jury

03.11.2009 - (idw) Deutsche Sporthochschule Köln

kadawittfeldarchitektur GmbH (Aachen) gewinnt Architektenwettbewerb für neues Naturwissenschaftlich-medizinisches Zentrum "Flexibel, funktional und zum Gesamtcampus passend, gleichzeitig auch ein Hingucker", mit diesen Worten beschreibt Professor Walter Tokarski, Rektor der Kölner Sportuniversität, den Entwurf für das neue naturwissenschaftlich-medizinische Zentrum schräg gegenüber des Hochschul-Haupteingangs am Sportpark Müngersdorf. Am gestrigen Abend fiel nach langer Sitzung, aber dennoch mit klarem Votum, die Entscheidung für den Entwurf der kadawittfeldarchitektur gmbh aus Aachen.
Als wichtigste Ziele der Ausschreibung nannte der Jury-Vorsitzende Professor Carl Fingerhuth: Der Bau muss funktionieren, der Bau muss eine Ausstrahlung haben, und er muss zu einer Bereicherung für den Campus werden, ohne zu dominant zu wirken. Und all diese Kriterien treffen auf den Siegerentwurf zu. Dieser Meinung war auch Hochschulkanzler Dr. Johannes Horst, der durch den Neubau die größten Raumprobleme für seine Hochschule gelöst sieht. Der geplante Bau soll nach Fertigstellung im Jahr 2012/2013 zunächst als Zwischenlösung alle Institute des sanierungsbedürftigen Institutsgebäudes I aufnehmen. Danach sollen auf der Gesamtfläche von 7.900 Quadratmetern die medizinischen und naturwissenschaftlichen Institute - darunter auch das weltweit bekannte Antidoping-Labor - untergebracht werden.
Der Entwurf überzeugte die Jury städtebaulich und architektonisch durch seine Baukörperkonstellation. Er passt sich perfekt in die räumlichen Gegebenheiten zwischen Radstadion, Studentenwohnturm und der Straßenlinie ein. Die Rückseite wurde in Anlehnung an die historische Wallanlage und das Radstadion geplant, der sich nach vorne zur überdachten Plaza aufspreizende Komplex öffnet das neue Forschungszentrum in sinnvoller Weise zum Hochschulcampus. Das Bauwerk verkörpert den Sport insgesamt in seinem Erscheinungsbild durch Dynamik, Leichtigkeit und Eleganz und schafft dadurch Identität. Die Strukturierung der Fassade mit vertikalen Aluminium-Lamellen reflektiert das Grün der Umgebung und schafft dadurch die perfekte Kombination zwischen Technik und Lebendigkeit. Der klar strukturierte Grundriss gewährleistet sowohl die anfangs geplante Belegung als auch die zukünftige Flexibilität in der Nutzung.

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