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Wie viel Markt verträgt das Gesundheitswesen?

16.11.2009 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Symposium Klinische Ethik zum Thema "Chancen, Grenzen und Risiken der Ökonomisierung von klinischer Tätigkeit" am 24. November 2009 in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg / Bevölkerung ist herzlich eingeladen Welche Auswirkungen hat der zunehmende Kostendruck im Gesundheitswesen auf den Klinikalltag? Die Ökonomisierung klinischer Tätigkeit birgt Risiken, aber auch Chancen ? sowohl im Hinblick auf eine qualitativ hochwertige und effiziente Versorgung der Patienten wie auch für die Arbeitsbedingungen und das Selbstverständnis von Ärzten, Pflegenden und anderen klinisch Tätigen. Angesichts knapper Mittel müssen sich alle Verantwortlichen im Krankenhaus auf Leitziele verständigen, die ethisch und ökonomisch vertretbar sind.

Das Symposium Klinische Ethik zum Thema "Wie viel Markt verträgt das Gesundheitswesen? Chancen, Grenzen und Risiken der Ökonomisierung von klinischer Tätigkeit" der Klinischen Ethikberatung des Universitätsklinikums Heidelberg, des Arbeitskreises Ethik-Konsil und des Instituts für Geschichte der Medizin greift diese Problematik auf und beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 24. November 2008, von 17 bis 20 Uhr, im Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410, statt.

Welche Auswirkungen hat der zunehmende Kostendruck auf die Patientenversorgung? Wie können Ärzte ethisch vertretbar Kostenerwägungen bei ihren Behandlungsentscheidungen berücksichtigen? Wie wirkt sich der Paradigmenwechsel vom Helfer zum Dienstleister auf das Selbstverständnis von Ärzten und Pflegenden aus? Dies sind einige der Fragen, die von renommierten Experten in fünf Vorträgen mit anschließenden Diskussionsrunden aus alltagspragmatischer, medizinsoziologischer, gesellschaftspolitischer und ethischer Sicht vorgestellt werden.

Klinisch Tätige, Patienten und alle Interessierten sind herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ärzten wird die Teilnahme mit vier Fortbildungspunkten der Landesärztekammer bescheinigt. Das Symposium wird federführend von Dr. Beate Herrmann, der Klinischen Ethikberaterin des Universitätsklinikums Heidelberg, in Kooperation mit dem Arbeitskreis Ethik-Konsil, dem Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg und der Katholischen Klinikseelsorge des Universitätsklinikums Heidelberg organisiert sowie vom Verein zur Förderung einer humanen Intensivmedizin für Kinder "Help" e.V." unterstützt.

Journalisten sind herzlich eingeladen!

Weitere Informationen im Internet:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Ethikberatung.107998.0.html

Ansprechpartnerin:
Dr. Beate Herrmann
Klinische Ethikberaterin
Medizinische Universitätsklinik
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 37 922
E-Mail: beate.herrmann@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)


www.klinikum.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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