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Wüstenstrom - wie zukunftsfähig ist Desertec? Podium in Berlin

16.11.2009 - (idw) IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung

Am 27. November 2009 findet abends um 19 Uhr in Berlin eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Befürwortern und Kritikern des großtechnischen Vorhabens DESERTEC statt. Veranstalter ist das gemeinnützige IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinsam mit den Medienpartnern "Der Tagesspiegel" und "Inforadio" (rbb). Die Vision einer klimafreundlichen Stromversorgung aus der Sahara nimmt konkrete Gestalt an: Ende Oktober 2009 gründeten zwölf Großunternehmen und Banken die Planungsgesellschaft DESERTEC Industrial Initiative GmbH (DII). Die Unternehmen, darunter E.ON, RWE und SIEMENS, wollen das größte Solarstromprojekt aller Zeiten entwickeln und realisieren: Berechnungen zufolge könnten bis zum Jahr 2050 Sahara-Kraftwerke bis zu 15 Prozent des europäischen Strombedarfs decken. Natürlich ruft dieses großtechnische Vorhaben Kritiker auf den Plan. Das DESERTEC-Konsortium muss sich fragen lassen:
· Will DESERTEC in neokolonialer Manier Nordafrikas Sonneneinstrahlung, Wasser- und Flächenressourcen für europäische Interessen ausbeuten? Oder bietet das Projekt in erster Linie neue Entwicklungschancen für die Sahararegion selbst?
· Zielen die beteiligten Energieversorger darauf ab, durch gigantische Wüstenkraftwerke den heimischen Ökostrom-Markt auszutrocknen? Oder ist Wüstenstrom ökonomisch und ökologisch vernünftiger als die Klein-Produktion regenerativer Energie von deutschen Dächern und Küsten?

Das IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Inforadio (rbb) und Tagesspiegel haben Befürworter und Kritiker von DESERTEC im Vorfeld der Kopenhagener UN-Klimakonferenz zum Berliner Zukunftsgespräch eingeladen.

Es diskutieren:
Dr. Thiemo Gropp, Gründungsstifter DESERTEC-Stiftung, Frankfurt
Irm Pontenagel, Geschäftsführerin EUROSOLAR, Bonn
Helmy Abouleish, Geschäftsführer SEKEM Holding, Kairo (angefragt)
Timon Wehnert, IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin

Moderation:
Dagmar Dehmer, Der Tagesspiegel, Redakteurin für Internationale Politik
Thomas Prinzler Inforadio (rbb), Wissenschaftsredakteur

Eine ANMELDUNG ist erforderlich - unter der E-Mail-Adresse: zukunftsgespraeche@izt.de
Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Barbara Debus
IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, gemeinnützige GmbH,
Schopenhauerstr. 26
14129 Berlin
Tel.: 030-80 30 88-45, Fax: -88
E-Mail: b.debus@izt.de
Weitere Informationen: http://www.izt.de/fileadmin/downloads/Einladung_Zukunftsgespraech_DESERTEC_27_11... Korrektur vom 16.11.2009ORT: Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin
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