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Die schönste Schlangensammlung Europas wird mit der Skulptur "Schlangenkoenig" das erste Mal der Öffentlichk

18.11.2009 - (idw) Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig

Mit 25.000 Schlangen hat eine der größten Schlangensammlungen Deutschlands im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn einen neu gestalteten und besonders schönen Aufbewahrungsort bekommen. Diese Sammlung wird gemeinsam mit der neuen Skulptur "Schlangenkoenig" von Egbert Verbeek am 20.11.2009 ab 18.00 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert. Zur Präsentation im Rahmen eines "Abends im Zeichen der Schlange" möchten wir Sie ebenso einladen wie zum vorher stattfindenden Pressegespräch.

"Ein Abend im Zeichen der Schlange"

Freitag, 20.11.09
17.30 Uhr Pressegespräch. Sie können Ihre Fragen den beteiligten Personen stellen:
Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Direktor des zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig
Prof. Dr. Wolfgang Böhme, führender Herpetologe und Schlangenforscher am zoologischen Forschungsmuseum Koenig
Egbert Verbeek, Künstler
Dr. Uwe Schäkel, Präsident der Alexander Koenig Gesellschaft
Peter Küpper, Josef Küpper Söhne GmbH, Bad Godesberg
Prof. Dr. Wendelin Strubelt. Germanist, Politikwissenschaftler und Soziologe

Öffentliches Programm:
18.00 Uhr: Vortrag: "Verehrt oder verhasst: Schlangen lassen keinen kalt" (Prof. Dr. Wolfgang Böhme, stellvertretender Direktor und Schlangenforscher am Zoologischen Forschungsmuseum Koenig (ZFMK)
Besichtigung der Schlangensammlung des ZFMK
19.00 Uhr Enthüllung der Skulptur "Schlangenkoenig"
Anschließend Empfang mit den Kommentaren: "Kunst und Erforschung der Biodiversität", Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Direktor des ZFMK
"Schlangenwege" Prof. Dr. Wendelin Strubelt

Hintergrundinformation:

Im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) in Bonn befindet sich mit 25.000 aufbewahrten Schlangen eine der größten und wissenschaftlich bedeutendsten Schlangensammlungen Deutschlands. Neben dieser besonderen Expertise rühmt sich dieser besondere Schatz an wissenschaftlicher Information, die schönste Schlangenkollektion Europas zu sein, weil eine neue Galerie mit Aufbewahrungsschränken in einer besonders attraktiven und sehr gut zu handhabenden Weise in die Architektur des Museums Koenig eingefügt wurde. Hier sind die Schlangen, die in Gläsern mit Alkohol auch für die Bearbeitung durch zukünftige Generationen aufbewahrt werden, sortiert, dokumentiert und den Wissenschaftlern zugänglich.

Außerdem wird das Museum Koenig mit freundlicher Unterstützung der Alexander Koenig Gesellschaft e.V. und der Firma Josef Küpper Söhne GmbH, Bad Godesberg, das Kunstwerk "Schlangenkoenig" von Egbert Verbeek als Eye-catcher vor dem Museum neben dem Haupteingang aufbauen. Es handelt sich um eine mehr als 6 Meter lange Skulptur, die durch Größe und Farbgebung schon von weitem auf das Museum aus aufmerksam machen wird. Das Kunstwerk besteht aus Eisen, Styropor, Epoxydharz, Polyester, Glasfaser und Pigmenten.

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Ministeriums für Innovation, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Leibniz-Institut für die Biodiversität der Tiere hat es einen Forschungsanteil von mehr als 75 %. Das ZFMK betreibt sammlungs-basierte Biodiversitätsforschung zur Systematik und Phylogenie, Biogeographie und Taxonomie der terrestrischen Fauna. Innovative Methoden- und Arbeitsansätze der molekularen Biodiversitäts-forschung dienen auch Studien zur Nachhaltigkeit. Das ZFMK hat 48 fest angestellte Mitarbeiter, davon 14 Wissenschaftler, der Jahresetat liegt bei 6,3 Mio. Euro. Studenten der Biologie werden in Kooperation mit der Universität Bonn ausgebildet. Die Ausstellung "Unser blauer Planet" führt zum Verständnis von Biodiversität unter globalen Aspekten.


Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., kurz "Leibniz-Gemeinschaft", vereint heute 86 Einrichtungen unter ihrem Dach, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen. Rund 6.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Wirtschafts- und Lebenswissenschaften ebenso wie in der Mathematik, den Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Umweltforschung. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute mehr als 14.000 Menschen bei einem Jahresetat von über einer Milliarde Euro.

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