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Wittener Zahnmedizinstudent siegt beim CeramX-Contest

18.11.2009 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Niels Niemann: Dank gilt der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin Auch in diesem Jahr hat wieder ein Student der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Witten/Herdecke den nationalen CeramX-Wettbewerb gewonnen. Die Arbeit von Niels Niemann wurde von den Besuchern des Deutschen Zahnärztetags auf den ersten Platz gewählt. Beim ausgezeichneten Projekt handelt es sich um eine direkt hergestellte Composite-Brücke zum Ersatz nicht angelegter seitlicher oberer Schneidezähne, die der fachkundigen Jury besonders geglückt schien.

Beim von der Firma Dentsply Detrey ausgeschriebenen CeramX-Wettbewerb wird jedes Jahr die beste studentische zahnärztliche Arbeit prämiert. Der Sieger des letztjährigen Wettbewerbs, Rudolf Semmler - ebenfalls ein Student der Uni Witten/Herdecke, gewann im Anschluss sogar den Weltausscheid "Global CeramX Case Contest".

Entstanden sind beide Projekte im Integrierten Klinischen Kurs der UW/H unter Leitung der Oberärzte Dr. Rainer Jordan und Dr. Ljubisa Markovic. "Ich glaube nicht, dass es Zufall ist, dass so häufig unsere Studierenden den Preis gewinnen", sagt Rainer Jordan. "Bei uns werden in der Studienphase der Patientenbehandlung komplette Behandlungspläne erstellt, die dann auch komplett von den Studierenden durchgeführt werden. Diese allumfassende Praxiserfahrung finden wir sehr wichtig." Dr. Jordan: "Wie im richtigen Leben arbeiten unsere Studierenden mit den Patienten nicht immer nur an einer einzigen Sache themengebunden zusammen, sondern sind für die komplette Zahn- und Mundgesundheit der Leute zuständig." Die Erfahrung, die einheitliche Behandlung in allen Facetten kennen lernen zu können, sei ein großer Vorteil der UW/H-Studierenden im Wettbewerb.

Zudem können die angehenden Wittener Zahnmediziner das ganze Jahr lang Patienten behandeln, während an anderen Unis dafür nur die Vorlesungszeit vorgesehen ist. Auch die Tatsache, dass die Studierenden der Wittener Uni von der Erstellung zahntechnischer Gerätschaften und Modelle, die später sowieso von einem Labor geliefert werden, weitgehend entbunden sind, lasse ihnen mehr Freiheit, sich auf ihre zahnärztlichen Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Den Preisträger Niels Niemann zumindest hat das Angebot überzeugt. "Der Praxisbezug, der hier ab dem ersten Semester vermittelt wird, war ein wichtiges Argument für mich, in Witten zu studieren", sagt er. "Einen großen Anteil am Erfolg beim Wettbewerb hat die Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin von Prof. Zimmer. Dort bin ich hervorragend betreut worden, es war Tag und Nacht jemand für mich zu erreichen. Dafür kann ich mich nur bedanken."

Die Firma DENTSPLY DETREY GmbH hat ihren Sitz in Konstanz, der europäischen Zentrale für zahnärztliche Produkte, und beschäftigt heute ca. 400 Mitarbeiter. Das Unternehmen gehört zum US-Konzern DENTSPLY International Inc., dem weltweit größten ausschließlich im Dentalbereich tätigen Unternehmen mit Sitz in York/Pennsylvania.

Weitere Informationen im Dekanat der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der UW/H, 02302/926-660 oder per Email Niels.Niemann@googlemail.com

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