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Hasso-Plattner-Institut bekommt zum 10. Geburtstag eigene HPI-Primzahl geschenkt

18.11.2009 - (idw) Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

Potsdam/Stuttgart. Eine zertifizierte Primzahl hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) zu seinem zehnten Geburtstag geschenkt bekommen. Auf der Potsdamer Jubiläumskonferenz "Informatik-Impulse" überreichte Prof. Dr. Volker Diekert, Leiter der Abteilung für Theoretische Informatik an der Universität Stuttgart, am Dienstag die aus 400 Stellen bestehende Primzahl an HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Das Besondere an dem Geschenk: Die Primzahl enthält codiert den Namen "Hasso-Plattner-Institut". Da die Umwandlung des Institutsnamens in den binären Code mit Nullen und Einsen allein keine Primzahl ergeben würde, entwickelte der theoretische Informatiker aus Stuttgart ein Verfahren, das auf Grundlage des Namens eine 400-stellige Primzahl erzeugt. Primzahlen bilden eine besondere Menge unter den natürlichen Zahlen, weil sie nur durch sich selbst oder durch eins teilbar sind.

Die neue HPI-Primzahl ist "garantiert echt", da sie auf der Grundlage eines Satzes aus der Zahlentheorie berechnet wurde. Große Primzahlen werden in der Informatik unter anderem für Verschlüsselungstechniken benötigt.

Anlässlich des Jubiläums seines Potsdamer Instituts hatte Wissenschaftsmäzen Prof. Hasso Plattner gestern eine "HPI-Initiative 010" im Bereich Informationstechnologie gestartet. Er wolle damit der Spitzen-Forschung und -Lehre in der Informatik zusätzlichen Schub geben, die Innovationskraft in Deutschland verstärken und in der Jugend mehr Begeisterung für eine IT-Ausbildung wecken, sagte Plattner (65). Der SAP-Mitgründer und -Aufsichtsratsvorsitzende sprach vor mehr als 200 geladenen Gästen, die zu einem Festakt und einer Gala auf den HPI-Campus in Potsdam-Babelsberg gekommen waren.

Plattner kündigte an, im Rahmen der HPI-Initiative 010 ein Spitzenforschungslabor am Institut einzurichten. Es soll von 2010 an auf besonders schnell arbeitender Hard- und Software, die derzeit noch in Entwicklung ist, Hochleistungs-Verfahren für das so genannte Service-Oriented Computing erforschen. Auch Wissenschaftlern anderer Universitäten wird das Potsdamer "Future SOC Lab" offen stehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte zum zehnten Geburtstag des Hasso-Plattner-Instituts das private Engagement des Stifters. Es habe zu Exzellenz in Forschung und Lehre geführt, schrieb Merkel in einem Grußwort.

Die Vorträge auf der HPI-Jubiläumskonferenz "Informatik-Impulse" sind in Kürze auf der HPI-Plattform http://www.tele-task.de zu finden.

Weitere Infos und Hintergrundmaterial zur HPI-Festwoche hier: http://www.hpi.uni-potsdam.de/jubilaeum

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - eine praxisnahe und ingenieurwissenschaftlich orientierte Alternative zum herkömmlichen Informatik-Studium, die von derzeit 440 Studenten genutzt wird. Insgesamt gut ein Dutzend Professoren und über 50 weitere Lehrende sind am HPI tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme. Das HPI kam beim jüngsten CHE-Hochschulranking unter die besten vier Informatikstudiengänge im deutschsprachigen Raum, die sich Rang 1 teilen.

Weitere Informationen: http://www.hpi.uni-potsdam.de/jubilaeum - Informationen zum 10. Geburtstag des Hasso-Plattner-Instituts http://www.tele-task.de - HPI-Portal mit Videos zu allen Veranstaltungen zum HPI-Geburtstag http://www.hpi.uni-potsdam.de/hpi/veranstaltungen/10_jahre_lehre_am_hpi/hpi_jubi... - Information zur HPI-Jubiläumskonferenz Informatik-Impulse
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