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Einladung zur Pressekonferenz

19.11.2009 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Europaweite Schulstudie zur Prävention von selbstschädigendem und suizidalem Verhalten bei Jugendlichen startet im Januar 2010 in Heidelberg Riskantes und selbstschädigendes Verhalten bei Jugendlichen ist keine Ausnahmeerscheinung: So trinkt bereits mehr als die Hälfte der 14 bis 16-jährigen Schüler im Rhein-Neckar-Kreis wenigstens gelegentlich Alkohol, 17 Prozent rauchen täglich, jeder zehnte verletzt sich selbst. Suizid ist eine der häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren.

Die Prävention von riskantem, selbstschädigendem und suizidalem Verhalten bei Jugendlichen ist Ziel einer europaweiten Studie, die im Januar 2010 an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg in Kooperation mit zehn weiteren EU-Staaten und Israel startet. Die Studie "Saving and Empowering Young Lives in Europe (SEYLE)" soll europaweit über 11.000 Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren einbeziehen, 1.000 an Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien im Rhein-Neckar-Kreis. Dabei stehen vier verschiedene, konkrete Präventionsprogramme auf dem Prüfstand, in denen Lehrer und Schüler u.a. darin geschult werden, Risikoverhalten und Suizidalität zu erkennen, zu vermeiden und richtig zu reagieren. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat der Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner übernommen.

Bei einer Pressekonferenz am 24. November 2009 um 10 Uhr in der Zentrumsbibliothek der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Thibautstraße 2, 69115 Heidelberg, wollen wir Ihnen Inhalte und Ziele der Studie SEYLE vorstellen.

Ihre Ansprechpartner sind:
- Professor Dr. Franz Resch, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg
- Professor Dr. Romuald Brunner, Studienleiter des SEYLE-Projekts in Deutschland
- Dr. Michael Kaess, Studienkoordinator
- Stephan Brühl, Leiter des Amtes für Schule und Bildung Heidelberg
- Dr. Tony Durkee, Karolinska Institut, Stockholm, Schweden, Studienleiter und Koordinator des EU-Projekts
- Dr. Vladimir Carli, Universität Molise, Italien, Studienleiter und -Koordinator des EU-Projekts

Bitte teilen Sie uns per Faxantwortbogen mit, ob Sie an der Pressekonferenz teilnehmen werden.

Ansprechpartnerin:
Katja Klug
Tel.: 06221 / 56 36 937
Montag bis Freitag: 8.30 bis 17.00 Uhr
E-Mail: Seyle@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)


www.klinikum.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse
Anhang
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