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"Die DDR hat's nie gegeben" - Geschichtspolitik und Erinnerungskultur 20 Jahre nach dem Mauerfall

20.11.2009 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Themenspezifischer Bildungstag am 27. November 2009 an der Humboldt-Universität Welcher Stellenwert kommt der DDR gegenwärtig zu - gehört sie in die Fußnote oder den Fließtext der Geschichte und ihrer Reflexion? Studierende des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin gingen in dem Projektseminar "Die DDR 1989" dieser und anderen Fragen auf den Grund. Die daraus hervorgegangenen Ergebnisse sollen nun im Rahmen eines Bildungstages einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Bildungstag "Die DDR hat's nie gegeben"
Freitag, 27. November 2009 von 12.00 bis 19.00 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin,
Universitätsgebäude am Hegelplatz,
Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin

Die Veranstalter richten sich damit vor allem an Studierende sowie Schülerinnen und Schüler, um der besonders bei jungen Menschen festgestellten Unkenntnis über die DDR entgegen zu wirken und Impulse für die Thematisierung der "anderen" deutschen Geschichte zu schaffen.

Dazu wird es eine Messe geben, auf der Initiativen, Vereine, Stiftungen und Zeitschriften, die sich mit der Geschichte der DDR und ihrer Aufarbeitung befassen, ihre Arbeit präsentieren. Unter ihnen sind die Robert-Havemann-Gesellschaft, die Stiftung Berliner Mauer, das DDR-Museum, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie das Haus der Demokratie und Menschenrechte.

Des Weiteren wird die Ausstellung "Wandlungen des Berliner Stadtbildes seit 1989" eröffnet, die Studierende des Seminars zu Gedächtnisorten in Berlin erarbeitet haben. Den Abschluss des Bildungstages bildet eine Podiumsdiskussion mit namhaften Historikern und Zeitzeugen des Umbruchs von 1989. Dabei sein wird auch Kathrin Schmidt, Autorin des mit dem Deutschen Buchpreis 2009 ausgezeichneten Romans "Du stirbst nicht". Kathrin Schmidt wirkte während des friedlichen Umbruchs am Runden Tisch Berlin mit und war von 1991 bis 1993 Redakteurin der Frauenzeitschrift YPSILON.

Der Bildungstag wird in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin veranstaltet und von der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft gefördert. Der Eintritt ist frei.

Das vollständige Programm unter: http://www.berlin.de/imperia/md/content/lzpb/aktuelles/ank_ndigung_ifee_lpb.pdf?...

WEITERE INFORMATIONEN

Sophia Bickhardt
Humboldt-Universität zu Berlin
Lehrbeauftragte am Institut für Europäische Ethnologie
Tel: 030 90162552
E-Mail: sophia.bickhardt@viamot.de

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