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Wechsel an der Spitze des Universitätsgottesdienstes

27.11.2009 - (idw) Universität Leipzig

Die Universität Leipzig und die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, vertreten durch Ihren Bischof Jochen Bohl, verabschieden im Universitätsgottesdienst zum 1. Advent 2009 um 11.15 Uhr in der Nikolaikirche Prof. Dr. Martin Petzoldt aus dem Amt des Ersten Universitätspredigers. Zugleich wird der neue 1. Universitätsprediger, Prof. Dr. Rüdiger Lux, in sein Amt eingeführt. "In den vergangenen elf Jahren erfüllte Prof. Petzoldt dieses Amt mit Umsicht und großem integrativen Geschick. Seine besondere Aufmerksamkeit galt neben der organisatorischen und inhaltlichen Sicherstellung der unterschiedlichsten gottesdienstlichen Angebote vor allem der engen Verknüpfung von Universitätsmusik und Universitätsgottesdienst", sagt der Dekan der Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Jens Herzer. "Außerdem betreute Prof. Petzoldt den Bau der neuen Universitätskirche St. Pauli /Aula am Augustusplatz in drei Kommissionen der Universität (Bau-, Kunst- und Orgelkommission). Er wurde gebeten, diese Arbeit in der Orgelkommission noch zu Ende zu führen."

In dem Adventsgottesdienst führt die Universität auch seinen Nachfolger Prof. Dr. Rüdiger Lux, der für die nächsten drei Jahre als Erster Universitätsprediger gewählt wurde, in sein neues Amt ein,. Bisher war Prof. Lux Zweiter Universitätsprediger. Dieses Amt wird jetzt von Prof. Dr. Peter Zimmerling wahrgenommen.

"Die große Aufgabe des neuen Universitätspredigers wird es sein, den Universitätsgottesdienst in seiner etablierten Form in das neue Gebäude am Augustusplatz zu überführen.", so Herzer.

Zu Prof. Dr. Rüdiger Lux

Prof. Dr. Rüdiger Lux studierte Evangelische Theologie in Halle und Greifswald und legte 1970 sein Erstes Theologisches Examen ab, 1974 sein Zweites. Während seiner Zeit als Pfarrer in Cottbus wurde er 1977 zum Dr. theol. in Leipzig mit der Arbeit "Die Väterverheißungen. Literarische, soziologische und religionsgeschichtliche Untersuchungen zu den Verheißungen von Nachkommenschaft und Landbesitz an die Erzväter in Israel" promoviert. 1982 bis 1985 war er Studentenpfarrer in Halle/Saale. Dann übernahm er die Dozentur für Biblisches Hebräisch und Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule Naumburg, wurde 1989 dort Rektor und 1990 zum Hochschulprofessor ernannt. Er habilitierte sich an der Martin Luther Universität Halle/Wittenberg mit der Arbeit "Jona - Prophetie zwischen Verweigerung und Gehorsam". Nach einer Gastprofessur an der Universität Bielefeld wurde er 1993 zum Universitätsprofessor an der Pädagogischen Hochschule Erfurt-Mühlhausen berufen, bevor er 1995 als Professor das Institut für Alttestamentliche Wissenschaft an der Universität Leipzig übernahm.

Weitere Informationen.

Prof. Jens Herzer
Tel. +49-(0)341-9735400
e-mail: dekanat@theologie.uni-leipzig.de

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