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Festkolloquium mit Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann am Fraunhofer LBF

27.11.2009 - (idw) Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, überbringt Glückwünsche zu zwei neuen Professuren, die im Rahmen des LOEWE-Zentrums AdRIA und des Exzellenzclusters Smart Interfaces etabliert wurden. Ein Jahr nach der Eröffnung des Forschungszentrums informiert AdRIA-Leiter Professor Holger Hanselka zum Status Quo. In der ersten Runde des hessischen Forschungsförderungsprogramms "LOEWE - Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz" hatte sich das Fraunhofer LBF unter der Leitung von Prof. Holger Hanselka gemeinsam mit der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt mit seinem Antrag für ein LOEWE-Zentrum Adaptronik 2008 erfolgreich durchgesetzt. Das LOEWE-Zentrum AdRIA (Adaptronik - Research, Innovation, Application) wird dabei im Rahmen der Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz mit 17,7 Millionen Euro bis 2011 gefördert. Hinzu kommen weitere Landesmittel in Höhe von gut 5,5 Millionen Euro für einen Neubau in unmittelbarer Nähe des Fraunhofer-Instituts. Gleichzeitig unterstützt die Fraunhofer-Gesellschaft dieses Zentrum mit weiteren finanziellen Mitteln. "Mittelfristig soll am Wissenschaftsstandort Darmstadt unter der Federführung des Fraunhofer LBF ein international führendes Forschungszentrum für Adaptronik entstehen", sagte die Hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann. "Mittels LOEWE sollen so auch die Forschungsschwerpunkte in der Adaptronik an der Technischen Universität Darmstadt und an der Hochschule Darmstadt verstetigt werden."
Die Etablierung der Professuren "Funktionsintegrierter Leichtbau" (Prof. Andreas Büter, Hochschule Darmstadt) und "Aktormaterialien und -prinzipien" (Prof. Thilo Bein, Technische Universität Darmstadt) schließt bestehende Lücken auf Technologiefeldern, die für die Entwicklung adaptronischer Systeme zu marktreifen Produkten bearbeitet werden müssen. Diese Professuren ergänzen sowohl das Portfolio in Forschung und Lehre der TU Darmstadt als auch der Hochschule Darmstadt (FH) und sind gleichzeitig in die Leitungsstruktur des Fraunhofer LBF eingebunden. So wird eine nachhaltige Vernetzung der Partner über die Förderperioden beider Initiativen (LOEWE-Zentrum und Exzel-lenzcluster) hinaus gewährleistet. Um die bestehenden Teilkompetenzen aller Partner zu stärken sollen insgesamt vier neue LOEWE-Professuren eingerichtet werden. Damit wird das hochwertige Aus- und Weiterbildungsangebot für Studierende am Standort Darmstadt weiter ausgebaut.
"Mit den beiden neuen Professuren im Rahmen der Landesoffensive und des Excellenzclusters haben wir nun die besten Voraussetzungen am Forschungsstandort Darmstadt, um mit engagierten Menschen erfolgreiche und vor allem nachhaltige Technologieentwicklung in der Adaptronik von der Idee bis zum serienreifen Produkt voranzutreiben", sagt Holger Hanselka, Institutsleiter des Fraunhofer LBF. Im Dreiklang von Forschung, Anwendung und Bildung werde so das in Europa einzigartige Kompetenz- und Leistungsspektrum des Fraunhofer LBF, der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt miteinander verbunden, damit gemeinsam entscheidende Wettbewerbsvorteile im nationalen wie im internationalen Umfeld erarbeitet werden können. "Wir wollen international eine Spitzenposition im Sinne eines wissenschaftlichen Leuchtturms einnehmen und sind auf dem besten Weg dahin", fügt Hanselka hinzu.
Weitere Informationen: http://www.lbf.fraunhofer.de/loewe-adria
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