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Hochschule Lausitz verleiht Gottlob-Schumann-Preise

28.11.2009 - (idw) Hochschule Lausitz (FH)

Im Rahmen der Festveranstaltung anlässlich ihrer 9. Wissenschaftstage zeichnete die Hochschule Lausitz (FH) am 26. November 2009 an ihrem Studienort Cottbus drei Absolventen für ihre herausragenden Graduierungsarbeiten mit dem Gottlob-Schumann-Preis aus. Der Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer, Prof. Dr. Stefan Zundel, überreichte den Preis und erläuterte in seiner Laudatio die Leistungen der Preisträger.

Die Absolventin des Fachbereiches Sozialwesen, Kathrin Hagen (27), wurde mit dem Gottlob-Schumann-Preis für Ihre herausragende Diplomarbeit "Potentiale niederschwelliger Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz und deren Angehörige" ausgezeichnet. Ihre Betreuerinnen waren Prof. Dr. Eva-Maria Neumann und Prof. Dr. Annmarie Jost. Die aus Baden-Württemberg stammende Absolventin ist heute im stationären Bereich eines Altenheimes in Berlin als Sozialarbeiterin tätig und kann Aspekte ihrer Arbeit hier zur Anwendung bringen.

Der Absolvent des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik, Mario Lehmann (27), wurde für seine Masterarbeit zu folgendem Thema mit dem Gottlob-Schumann-Preis geehrt: "Human chondrocytes with extended life span - genetic engineering, characterisation and in vitro tissue formation." Ziel der von Prof. Dr. Ursula Anderer und Prof. Dr. Jan-Heiner Küpper betreuten und komplett in Englisch verfassten Arbeit war es, humane Chondrozyten - menschliche Knorpelzellen - nachzuzüchten, durch genetische Veränderungen langlebig zu machen und zu dauerhafter Zellteilung anzuregen, um eine spenderunabhängige Zellquelle als Basis für pharmakologische Tests von potentiell therapeutischen Wirkstoffen zur Verfügung zu haben. Der aus Großkoschen bei Senftenberg stammende Mario Lehmann ist heute Doktorand am Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der Hochschule Lausitz.

Träger des Gottlob-Schumann-Preises 2009 ist ebenso der Absolvent des Fachbereiches Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau, Alexander Bohse (28). Dieser wurde mit dem Gottlob-Schumann-Preis für seine herausragende Diplomarbeit "Praktische Probleme bei der Implementierung von Kompensationsreglern" ausgezeichnet. Seine Betreuer waren Prof. Dr. Torsten Jeinsch und Prof. Dr. Erhard Stein. Alexander Bohse stammt aus Senftenberg und arbeitet heute als Applikationsingenieur bei der IAV GmbH in Gifhorn - einem der führenden Engineering-Partner der Automobilindustrie.

Die Hochschule Lausitz erinnert mit dem mit 500 Euro dotierten Preis zu Ehren des Generaldirektors der Ilse Bergbau AG, Kommerzienrat Dr. Gottlob Schumann (1860-1929), an eine Persönlichkeit, die mit ihrem Wirken zum Begründer des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Lausitz wurde.

"Mit dieser Namensgebung für einen Preis, den wir an unsere besten Absolventen vergeben, stellen wir uns in die Tradition der Ingenieurschule für Bergbau, aus der die Hochschule Lausitz hervorgegangen ist", sagte der Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer, Prof. Dr. Stefan Zundel, in seiner Laudatio.

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