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Prof. Hendrik Terheyden, Kassel, ist neuer DGI-Präsident: "Implantologie bleibt ein Innovationsmotor für die Zahn

28.11.2009 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e. V.

(Mannheim) Am 27. November 2009 übernahm Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel, für die nächsten drei Jahre das Amt des DGI-Präsidenten. Terheyden ist Chefarzt der Klinik für MKG-Chirurgie am Roten Kreuz Krankenhaus in Kassel. Die DGI ist mit 7000 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Gesellschaft in der deutschen Zahn- Mund- und Kieferheilkunde und auf ihrem Gebiet die größte Fachgesellschaft Europas. "Auch wenn derzeit die Rahmenbedingungen sich eher dämpfend auf den Implantatmarkt und den Fortbildungssektor auswirken, bleibt die Implantologie ein Innovationsmotor für die Zahnheilkunde", erklärt Prof. Terheyden. Gleichwohl dürften in diesem Jahr mindestens eine Million Implantate gesetzt worden sein, da das Interesse der Patientinnen und Patienten an dieser Versorgungsform wächst.

Abgesicherte wissenschaftliche Standards setzen.

Die DGI wird ihre Position als wissenschaftliche Fachgesellschaft für Implantologie weitrhin nutzen, um abgesicherte wissenschaftliche Standards für die Implantatbehandlung zu setzen. Gleichzeitig ist die Implantologie ein innovatives Fach, in dem Zukunftstechnologien entwickelt werden. "Wir wollen", so Terheyden, "unseren wissenschaftlichen Beitrag leisten, unter anderem durch Forschungsförderung. Dies soll den Praktikern und Praktikerinnen den Rücken stärken und helfen, die Behandlungsqualität zu sichern."

Die Implantologie integriert die Fachdisziplinen und erfordert Teamwork.

Die Implantologie entwickelt sich von einer Innovation zu einer etablierten Behandlungsoption. Sie wandelt sich von einer Spezialistendisziplin zu einer Breitenmethode. Gleichzeitig verschiebt sich der Schwerpunkt der Zahnheilkunde durch die Implantologie hin zu mehr operativer Tätigkeit. "Hier besteht ein Fortbildungsauftrag an die DGI", so Terheyden. Dabei solle auch kommuniziert werden, dass es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bei einer Implantatbehandlung gibt, die jeweils unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten bei den Behandlern voraussetzen. Das abgestufte Fortbildungsangebot der DGI - vom Curriculum Implantologie über das Continuum Impantologie bis hin zum berufsbegleitenden Studiengang zum Master of Science in Oral Implantology - trägt den unterschiedlichen Anforderungen Rechnung. Durch Komplexität wird mehr Teamwork, also das Einbeziehen von mehreren Behandlungsdiziplinen einschließlich zahntechnischer Spezialisierungen in einen Behandlungsprozess erforderlich. Insofern integriert eine Implantatbehandlung die Fachdisziplinen. Die DGI will sich diesen Entwicklungen stellen und Konzepte für ihre Mitglieder zum Wohle des Patienten anbieten.

Pressekontakt
DGI-Pressestelle
Barbara Ritzert

ProScience Communications -
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Andechser Weg 17
82343 Pöcking
Tel.: 08157-9397-0
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