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Diskriminierung und Toleranz

30.11.2009 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wissenschaftliche Themenreihe der Graduierten-Akademie der Universität Jena: Vortrag von Prof. Dr. Amélie Mummendey am 3. Dezember um 18 Uhr in den Rosensälen Jena (30.11.09) Die Begegnung mit anderen Kulturen ist heute in vielen Bereichen bereits selbstverständlich. Unbegrenzte Kommunikation, wirtschaftliche Globalisierung und weltweite Mobilität führen Menschen aus den verschiedensten Orten und Kulturen zusammen. Doch wie sehen diese interkulturellen Kontakte im Alltag aus? "Die sozialpsychologische Forschung beschäftigt sich seit langem mit den Beziehungen zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen", sagt Prof. Dr. Amélie Mummendey von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. "Allerdings hat sie ihr Augenmerk bislang vor allem auf die Analyse negativer Aspekte und Formen gerichtet", macht die Sozialpsychologin deutlich.

Was dagegen einen problemlosen oder gar konstruktiven Umgang mit Andersartigkeit verhindert und ob zu erreichen ist, dass sich Diversität und Gemeinschaft vereinbaren lassen, das wird Prof. Mummendey in einem Vortrag am 3. Dezember an der Universität Jena beleuchten. Der Vortrag "Diskriminierung und Toleranz. Ein Problem von Ungleichheit und Verschiedenheit zwischen Gruppen" beginnt um 18 Uhr in den Rosensälen (Fürstengraben 27). Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Der Vortrag von Prof. Mummendey ist Teil der wissenschaftlichen Themenreihe der Graduierten-Akademie (GA) der Friedrich-Schiller-Universität. "Mit diesem Programm eröffnen wir Doktoranden und Post-Doktoranden aber auch bereits erfahrenen Wissenschaftlern den ,Blick über den Tellerrand' des eigenen Forschungsgebietes", sagt Prof. Mummendey, die als Prorektorin der Jenaer Universität die GA leitet. In der wissenschaftlichen Themenreihe geht es daher vorwiegend um grundlegende Fragen und um kontroverse Themen der Wissenschaft, sowie um wissenschaftspolitische Themen. So steht zum Beispiel am 7. Januar 2010 mit dem Vortrag "Was ist gute wissenschaftliche Praxis?" das Thema wissenschaftlichen Fehlverhaltens auf dem Programm. Dazu wird Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates und Sprecherin des Ombudsman-Gremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft) sprechen.

Gleichzeitig reiht sich der Vortrag von Prof. Mummendey in die Veranstaltungsreihe "Psychologie und Zukunftsfragen" der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) ein, die sich anlässlich des aktuellen Wissenschaftsjahres der psychologischen Forschung in Deutschland widmet.

Kontakt:
Prof. Dr. Amélie Mummendey
Prorektorin für die Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Accouchierhaus
Jenergasse 8
07743 Jena
Tel.: 03641/930400
E-Mail: graduierten.akademie[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.jga.uni-jena.de/Studienprogramm.124.0.html http://www.uni-jena.de
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