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Fraunhofer IPA erweitert sein Tiroler Netzwerk

30.11.2009 - (idw) Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Mit einem der weltweit größten Hersteller von Antibiotika, der Sandoz GmbH und der Center of Excellence in Medicine and IT GmbH (CEMIT) konnten zwei weitere interessante Partner für das IPA-Medizintechnik-Netzwerk gewonnen werden. Die österreichische Sandoz GmbH, eine Tochter der Novartis-Gruppe, gehört zu den Marktführern im Bereich Biotechnologie. Sie entwickelt und erzeugt generische, patentfreie Arzneien sowie eine breite Palette pharmazeutischer und biotechnologischer Wirkstoffe. Bereits seit Mitte dieses Jahres pflegte das Fraunhofer IPA lose Kontakte mit dem Tiroler Unternehmen in Kundl. Nun, seit Anfang September, konnten diese Gespräche bei einem ersten großen Meeting mit führenden Ver­tretern der Sandoz GmbH konkretisiert werden. "Unser Know-how bei Produktionstechniken in der Bioproduktion fand bei den anwesenden Sandoz-Managern große Anerkennung", bilanzierte Dr.-Ing. Jan Stallkamp nach dem erfolgreichen Meeting. "Jetzt müssen wir die konkreten Ansätze einer weiteren Zusammenarbeit ausloten. Dabei ist Sandoz nicht nur ein interessanter Partner, sondern hervorragend aufgestellt und nicht ohne Grund Weltmarktführer, unter anderem in der Penizillinherstellung."

Ganz andere Ziele stehen bei CEMIT im Fokus. Im Center of Excellence in Medicine and IT geht es um die Erforschung und Entwicklung von medizinisch-naturwissenschaftlichen Lösungen und Produkten. Als Experte für Forschungsförderprogramme bringt CEMIT Partner aus der akademischen Wissenschaft und der Groß­industrie bei gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu­sammen. CEMIT kennt den Life-Science-Markt - nicht nur in Österreich -, seine Teilnehmer und besetzt spannende, aktuelle Themen. Interessante Anknüpfungspunkte für das Fraunhofer IPA gab es nach dem ersten Treffen bereits beim Thema "Qualitätssicherungstools für intraoperative 3-D-Navigation" und beim Thema "Patient Safety System (PSS) - Mobiles Alarmsystem für Epilepsiepatienten". Auch bei der in Tirol führenden alpinen Unfall- und Notfallforschung und bei der Erarbeitung präventiver Maßnahmen in der Höhenphysiologie und Pathophysiologie gibt es für den IPA-Bereich "Orthopädie und Bewegungstechnik" interessante Ansatzpunkte. "Darüber hinaus hat CEMIT ein hervorragendes Netz­werk, das wir gerne bei EU-Projekten nutzen würden", meinte Stallkamp nach dem Treffen mit zwei CEMIT-Vertretern. "Wir haben derzeit zwei EU-Projekte auf dem Schreib­tisch liegen, über die wir uns eine erste Zusammenarbeit vorstellen können."

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dr.-Ing. Jan Stallkamp
Telefon +49 711 970-1308 I jan.stallkamp@ipa.fraunhofer.de

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