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Größtes europäisches Archiv für historische Bildmedien

01.12.2009 - (idw) Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Sammlung historischer Schulwandbilder an der Universität Würzburg ist mit rund 13.000 Originalbildern in ihrer Größe und Repräsentativität europaweit einzigartig: Sie spiegelt die europäische Geistes- und Kulturgeschichte wider. Die kürzlich erfolgte Erweiterung des Bestandes um 9.000 Bilder wurde durch die Übernahme des Archivs von der Universität Duisburg-Essen möglich. Die "Forschungsstelle Historische Bildmedien" am Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Uni Würzburg wartet aber noch mit weiteren Superlativen auf: Sie besitzt PICxl, die weltweit größte Spezialdatenbank für schulische Anschauungsmedien, und dazu eine einzigartige Bibliothek mit Spezialliteratur.

"Mit dieser Sammlung verfügt die Universität Würzburg über ein europaweites Alleinstellungsmerkmal. Der höchst wertvolle Bilderbestand soll nun systematisch erforscht werden", so Professor Andreas Dörpinghaus. Seit Oktober 2009 sind die Bilder im Bibliotheksmagazin der Universität in der Mergentheimer Straße untergebracht.

Fundus eröffnet Forschungsmöglichkeiten

Die Geschichte der Schulwandbilder im deutschsprachigen Raum lässt sich mit der Würzburger Sammlung für den Zeitraum von 1850 bis 1980 nahezu lückenlos dokumentieren. Zudem eröffnet der Fundus viele Forschungsmöglichkeiten.

"Er bietet Quellenmaterial unter anderem für die historische, pädagogische, soziologische und kunstwissenschaftliche Forschung. Denn die Darstellungen stammen aus allen Wissensbereichen: von der Religion bis zur Tierkunde, von der Geschichte bis zur Himmelskunde", so die Leiterin der Forschungsstelle, Dr. Ina K. Uphoff.

Internationale Kooperationen und EU-Projekt

Die Würzburger "Forschungsstelle Historische Bildmedien" kooperiert mit zahlreichen anderen Forschungseinrichtungen und Museen im In- und Ausland. Neben bildungs-, kunst- und kulturwissenschaftlichen Institutionen an Universitäten gehören dazu auch schulmuseale Sammlungen.

Mit Institutionen in Dänemark und den Niederlanden arbeitet die Forschungsstelle aktuell an dem Projekt "Europe and identity. History on wall-charts in an European Perspective". Die Europäische Union fördert das Vorhaben.

Kontakt

Dr. Ina K. Uphoff, Forschungsstelle historische Bildmedien der Universität Würzburg, T (0931) 31-89672, ina.uphoff@uni-wuerzburg.de

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