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Abschlussarbeit über "Video Mapping": HdM-Studenten inszenieren Fassade von Schloss Rosenstein

08.12.2009 - (idw) Hochschule der Medien Stuttgart

Matthias Gmelin und Uwe Storz, eingeschrieben im Studiengang Audiovisuelle Medien der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart, haben sich ein ganz besonderes Thema für ihre Abschlussarbeit ausgedacht: Sie setzen sich mit "Video Mapping" auseinander. Dahinter verbirgt sich die passgenaue Projektion von Licht und Musik auf Fassaden von realen Gebäuden. Am 15. Dezember 2009 um 20 Uhr inszenieren sie in einer acht Minuten langen Projektion einen Teil der Frontseite von Schloss Rosenstein. Die Arbeit der beiden künftigen Medientechniker dreht sich rund um die vier Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft - passend zum Naturkundemuseum, das im Schloss Rosenstein beherbergt ist. Die Präsentation wird mehrmals wiederholt. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Herausforderung, die die beiden Studenten meistern wollen, ist eine exakte Projektion auf die vorhandene Gebäude-Geometrie. "Damit wollen wir eine Brücke zwischen Architektur, Mediengestaltung und Medientechnik schlagen", erläutert Uwe Storz die Idee zur Arbeit. "Unser Vorhaben ist eine Möglichkeit, Architektur mit modernen Medien zu verbinden", ergänzt Gmelin. Gereizt habe sie, mit der Geometrie von Fassaden spielen zu können. Die Verbindung zwischen realem Gebäude Fassade und "Videohaut" soll die Zuschauer überraschen und inspirieren, wünschen sich Storz und Gmelin. Dafür nutzen sie Farben und Licht, jeweils abgestimmt auf die gewählten Elemente: Die Projektion rund um Wasser und Luft ist in Blautönen gehalten, Feuer wird rot, gelb und orange visualisiert, die Erde in Braun-, Grün- und Grautönen. Die Inszenierung wird durchgängig von elektronischer Musik begleitet.

Beim sogenannten "Video Mapping" wird durch technisch perfekte, präzise Lichtführung einer Fassade ein genau abgestimmter, prägnanter Ausdruck verliehen. Im Rahmen eines Events wird die gesamte Fläche einer oder mehrerer Fassaden bespielt. Architektonische Elemente wie Fenster- oder Mauerflächen sind Teil der Inszenierung. Neben den klassischen Arten der Architekturbeleuchtung mit starren Strahlern haben Videoprojektionen oder LED-Wände an Bedeutung gewonnen. Dabei geht das pixelgenaue Abspielen von Videos via Großbildprojektion über die realen Grenzen traditioneller Projektionsflächen hinweg. Technische Voraussetzung sind ein lichtstarker Beamer und die passende Software.

Die Abschlussarbeit der beiden Studenten wird von Professorin Susanne Mayer, Studiengang Audiovisuelle Medien der HdM, betreut.

Medienvertreter sind herzlich zur Präsentation eingeladen.

Kontakt:
Uwe Storz
Studiengang Audiovisuelle Medien
Telefon: 0178/2099763
E-Mail: us020@hdm-stuttgart.de
Weitere Informationen: http://www.hdm-stuttgart.de/am - der Studiengang http://www.naturkundemuseum-bw.de/stuttgart - das Museum
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