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Junge Menschen in der virtuellen Welt

17.12.2009 - (idw) Karlsruher Institut für Technologie

Das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat am Donnerstag ein C3-Lab eingerichtet. C3-Lab steht für "Certified Cyber-Classroom Labore". Mit dem Labor schaffe das LESC "ein innovatives Umfeld, in dem inhaltlich die verschiedensten Themen bearbeitet werden können", erklärte Professorin Jivka Ovtcharova, die Leiterin des LESC, bei der heutigen Eröffnung. Die Idee des C3-Lab ist es, Schulen und Hochschulen für dreidimensionale Darstellungen komplexer Sachverhalte aus Wissenschaft und Technik zu interessieren. Im Labor haben junge Menschen die Möglichkeit, Dreidimensionalität auszuprobieren und anzuwenden. "Bislang nicht abbildbare und nur schwer erklärbare Phänomene werden darstellbar, vielfältige Themen aus unterschiedlichsten Bereichen werden besser verstanden, wenn sie visualisiert werden", erklärte Ovtcharova.

Entwickelt hat den Cyber-ClassroomTM die Firma VISENSO. Er basiert auf einer industriellen Visualisierungs- und Virtual Reality-Technologie, die Entwicklungsingenieure aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik und dem Maschinenbau nutzen, um interaktive 3D-Modelle zu erstellen, mit denen sich zum Beispiel Crashs, Strömungsverhalten oder Architekturen simulieren lassen. An der Entwicklung für den Cyber-ClassroomTM haben Ingenieure, Pädagogen, Mathematiker und Mediziner mitgearbeitet. Es stehen zahlreiche dreidimensionale Lernmodule zur Verfügung - aus der Biologie zum Beispiel Ohr, Blutkreislauf oder Schädel, aus der Physik Molekulardynamik oder Magnetismus, aus der Technik Strömungsmechanik, Statik oder Mechatronik, aus der Mathematik Geraden und Ebenen oder Kegelschnitte, aus dem Sport Muskelkontraktion oder Biomechanik, aus der Chemie DNA-Strukturen oder Proteindatenbanken.

Um den unterschiedlichen Ansprüchen an Schulen und Hochschulen gerecht werden zu können, bietet das LESC den Cyber-ClassroomTM in zwei Varianten an. Sie sind beide mit offenen Schnittstellen für den einfachen Austausch von Daten ausgestattet.

Die VISENSO GmbH in Stuttgart ist einer der führenden Anbieter von Visualisierungs- und Virtual-Reality-Software sowie Komplettlösungen (Soft- und Hardware). Das Unternehmen entwickelt Werkzeuge für den Aufbau interaktiver Erfahrungswelten. Ein erfolgreiches Pilotprojekt mit dem Classroom, den die PE-Stitftung fördert, fand am Thomas-Strittmatter-Gymnasium St. Georgen statt.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

Das Foto steht in druckfähiger Qualität auf www.kit.edu zum Download bereit und kann angefordert werden unter: pressestelle@kit.edu oder +49 721 608-7414.

Weiterer Kontakt:

Klaus Rümmele
Presse, Kommunikation und Marketing (PKM)
Tel.: +49 721 608 8153
Fax: +49 721 608 5681
E-Mail: klaus.ruemmele@kit.edu
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