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Flensburger Modell: Einmaliges Stipendienprogramm an der FH

18.12.2009 - (idw) Fachhochschule Flensburg

An der Fachhochschule Flensburg startet ein Stipendienprogramm, bei dem die Gelder allein von Unternehmen aus dem Alumni-Netzwerk der Hochschule zur Verfügung gestellt werden. Mit dem bundesweit einmaligen Modell sollen ab dem Sommersemester 2010 besonders begabte Studierende gezielt gefördert werden. Bewerben können sich Studierende ab sofort. Entscheidend für die Auswahl der Stipendiaten sind bisherige Noten und zusätzlich das soziale Engagement. Initiiert und umgesetzt wird das Programm vom Flensburger Fachhochschulkreis e.V. Das Flensburger Stipendienprogramm soll ein konzentriertes und erfolgreiches Studium ermöglichen. Das Ziel: Jungen Talenten, unabhängig vom Einkommen der Eltern, den Weg an die Hochschulen zu ebnen und zu erleichtern. Ab dem Sommersemester 2010 erhalten die Stipendiaten 200 Euro im Monat als Zuschuss. Er muss später nicht zurückgezahlt werden. Ausschlaggebend für den Erhalt werden allein die bisherigen Leistungen, das Engagement und die Begabung sein. Dazu können sich die Studierenden ab sofort bewerben. Im Februar wird dann eine Jury die Stipendiaten nach Sichtung aller Bewerbungsunterlagen und nach einem separaten Auswahlgespräch bestimmen.

Im Gegensatz zu anderen Stipendienprogrammen, wie dem NRW-Stipendium, wird beim Flensburger Modell das gesamte Geld durch die freie Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Das NRW-Stipendium wird ebenfalls von Unternehmen finanziert, aber der Betrag wird zusätzlich vom Staat aus öffentlichen Steuermitteln verdoppelt. Der Weg wurde in Flensburg bewusst nicht gewählt, da Unternehmen konkret von einer Förderung der Begabtesten profitieren. Sie sollten daher, so die Meinung der Initiatoren, die alleinige Last tragen.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite des Förderkreises www.fh-kreis.fh-flensburg.de

Die FH Flensburg ist mit mehr als 3.600 Studierenden eine der erfolgreichsten deutschen Hochschulen für Technik und Wirtschaft. Innovative Studiengänge wie zum Beispiel Biotechnology and Process Engineering (Master of Science), Wind Engineering (Master of Science) Business Management (Master of Arts) oder auch Seeverkehr, Nautik und Logistik (Bachelor of Science) und Regenerative Energietechnik (Bachelor of Engineering) bestätigen national und international den guten Ruf der Fachhochschule Flensburg. Aufgrund vieler Aktivitäten im Bereich des Technologie- und Wissenstransfers haben sich an der FH Flensburg zahlreiche Forschungsschwerpunkte herausgebildet, unter anderem der Bereich Krankenhausmanagement oder der Studienbereich des Energie- und Umweltmanagements.
Weitere Informationen: http://www.fh-kreis.fh-flensburg.de
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