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Sicherheitsradar gegen Malware, Spam und Internet-Angriffe

23.12.2009 - (idw) Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT)

IT-Forscher fordern länderübergreifende Frühwarnsysteme Um IT-Frühwarnsysteme wirkungsvoller zu gestalten, sind noch große Forschungsanstrengungen nötig: Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer bei einem Experten-Workshops, der vergangene Woche an der Technischen Universität München stattfand. Die Zunahme IP-basierter mobiler Endgeräte, die fortschreitende Vernetzung, aber auch verbesserte Methoden zur Schwachstellenerkennung stellen neue Herausforderungen dar. "Um in Zukunft rechtzeitig vor Gefahren warnen zu können, müssen wir vorhandene Informationen aus unterschiedlichen Quellen bündeln und aus ihnen belastbare Indizien und konkrete Handlungsanweisungen ableiten", sagt Peter Schoo vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, das den Workshop zusammen mit dem Early Warning Research Lab der FH-Oberösterreich, Campus Hagenberg organisiert hat. "Nur durch eine effektive Zusammenarbeit, auch über Ländergrenzen hinweg, haben wir eine Chance die Bedrohungen für unsere IT-Infrastrukturen frühzeitig zu erkennen, um rechtzeitig davor zu warnen", so Professor Eckehard Hermann von der FH-Oberösterreich.

Ziel des Workshops war es, sich über die aktuellen Aktivitäten auszutauschen und neue Aufgabenstellungen zu erkennen. Die Teilnehmer berichteten am ersten Tag über Ergebnisse und ihre gegenwärtigen Aufgabenstellungen. Vorgestellt wurden unter anderem die vom BSI geförderten Projekte CarmentiS und FIDeS, in denen Systeme entwickelt werden, mit denen IT-Gefahren erkannt werden sollen. Schwerpunkte der Diskussion waren insbesondere die Fragen, welchen Nutzerkreis Frühwarnsysteme adressieren sollen und wie Frühwarnung als Teil des Security Management auf den bestehenden Fehlermanagementsystemen in den Unternehmen aufbauen kann. Unter den knapp 30 geladenen Experten, die das Thema IT-Frühwarnsysteme diskutierten, waren Mitarbeiter des Bundesamts für Sichere Informationstechnik (BSI), der Bundeswehr, des DFN-CERT, sowie Industrie-Vertreter. Prominente Hochschulvertreter waren Prof. Dr. Norbert Pohlmann und Dr. Thorsten Holz.

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