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KIA eröffnet neue Perspektiven

04.01.2010 - (idw) Hochschule Zittau/Görlitz

Das Kooperative Studium mit integrierter Ausbildung (KIA) hat sich seit 1997 kontinuierlich zu einem Markenzeichnen der Hochschule Zittau/Görlitz entwickelt. 2009 wurden fast 100 junge Leute in dieser innovativen Studienform an der Hochschule Zittau/Görlitz neu immatrikuliert. Die Zeichen für den kooperativen Studiengang Informatik stehen für 2010 auf Wachstum. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Zittau war KIA-Informatik 2009 in die Pilotphase gestartet. Frau Katrin Voigt, Organisationsleiterin EDV bei der Stadtverwaltung Zittau, hatte sich persönlich für die Einführung dieses praxisorientierten Studienganges stark gemacht und ihren ersten KIA-Informatiker bereits im Haus: "Schon in den ersten Studienwochen hat sich bestätigt, dass die kurzen aber häufigen Zeiten der Berufsausbildung im Betrieb unseren Studenten für sein Studium motivieren. Bei uns wird er mit Aufgabenstellungen konfrontiert, für die das Studium die Antworten gibt. Außerdem wird er mit vielen innerbetrieblichen Prozessen und Anforderungen vertraut gemacht, die im "klassischen" Studium in dieser Breite gar nicht vermittelt werden können. So besteht der besondere Anspruch zum Beispiel darin, nicht nur sich und sein Studium zu organisieren, sondern die Einführung einer neuen Software mit den Mitarbeitern im Betrieb langfristig zu planen und zu realisieren.

Als Betrieb sind wir dank unseres KIA-Studenten in der komfortablen Situation, von Beginn an höhere, studentische Anforderungen stellen zu können."

Für den Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, Professor Georg Ringwelski, ist KIA-Informatik die Chance für regional ansässige IT-Unternehmen, gemeinsam mit der Hochschule Zittau/Görlitz maßgeschneiderten Fachkräftenachwuchs zu entwickeln: "Durch KIA können unsere Partnerunternehmen gemeinsam mit uns den Studierenden eine tolle Karriereperspektive in der Oberlausitz bieten".

Die innovativen Arbeitgeber muss man oft gar nicht in der Ferne suchen: Adrian Büchner, Geschäftsführer der Firma STQS: "Wir suchen jemanden, der von Anfang an mit dabei ist, der bereit ist, sich gleich zu Beginn seiner beruflichen Ausbildung mit Engagement in die Praxis zu stürzen." Auch Heiko Kammler, Geschäftsführender Gesellschafter der InfoTech GmbH aus Görlitz, setzt auf KIA: "Frühzeitig zu lernen, worauf es im Job ankommt, ist von großem Wert für die eigene berufliche Perspektive. Die Verbindung von Theorie und Praxis, wie sie das KIA-Studium bietet, setzt hohe Maßstäbe. Wir brauchen Leute jenseits des Mittelmaßes."

Am 14. Januar werden alle am Projekt beteiligten Partner zum Hochschulinformationstag zusammentreffen. Der KIA-Beauftragte des Rektors der Hochschule, Dr. Wolfgang Menzel, moderiert ab 11 Uhr auf dem neuen Campus in Zittau eine Gesprächsrunde zwischen Unternehmern aus dem IT-Bereich, Hochschullehrern sowie Abiturientinnen und Abiturienten (Zittau, Theodor-Körner-Allee 8, Gebäude ZIV, Raum 0.04). "In Ergänzung unseres bestehenden Angebotes können wir nun auch auf informatikbegeisterte junge Leute mit einem passgenauen Angebot zugehen", freut sich Dr. Menzel.
Weitere Informationen: http://www.kia-studium.de/ - weitere Informationen
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